
E-Tutor*innen-Qualifizierungsprogramm 76
Die Entwicklung und Implementierung eines E-Tutor*innen-Qualifizierungsprogramms ermöglicht für Studierende und Lehrende gleichermaßen eine große Multiplikator-Wirkung. Tutor*innen wirken bisher als Peers vor allem in Richtung der Studierenden. Als spezialisierte E-Tutor*innen können sie zur strukturierten Einführung und Begleitung von Studierenden in digital unterstützten Lehr-Lern-Settings beitragen. Sie können aber auch die Lehrenden bei der technischen und didaktischen Umsetzung digitalisierter Hochschullehre unterstützen. Zwischen beiden Gruppen können sie didaktisch fruchtbar vermitteln. Durch die Vergabe von ECTSP und eines Zertifikats kann die Qualifikation in das Studium eingebettet und später im Beruf genutzt werden. Als Bildungswissenschaftliche Hochschule verfügt die PH Ludwigsburg über wichtige Kompetenzen und Erfahrungen in den Bereichen Erwachsenenbildung/Weiterbildung, E-Learning, Medienpädagogik und Sonderpädagogik. Das zu entwickelnde Qualifizierungsprogramm wird auch inklusive Aspekte wie die Barrierefreiheit berücksichtigen. Über das Online-Repositorium ZOERR werden alle Programm-Materialien, vom Gesamt-Curriculum bis zu konkreten Lernsettings, anderen Hochschulen zur Verfügung gestellt.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Problembasiertes Lernen in der Computergestützten Mathemathischen Modellierung
Mathematische Modellierung ist ein Werkzeug, das in Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften gleichermaßen verwendet wird. Im CAMMP Praxisprojekt lösen Studierende in interdisziplinären Teams Modellierungsfragen basierende auf echten Forschungsthemen selbstständig mit ihnen bekannten Methoden unter minimaler Anleitung in einer befristeten Zeit. Damit erfahren die Studierenden wie Forschung passiert, lernen ihre Stärken kennen und ihr schon vorhandenes Wissen zu nutzen. Die behandelten Fragestellungen basieren auf aktuellen und authentischen Forschungsfragen des Forschungszentrum Jülich (FZJ), den Arbeitsgruppen der RWTH oder der Wirtschaft. Wichtig ist die methodische Anwendbarkeit der mathematischen Modellierung, jedoch nicht eine inhaltliche Nähe zu den Studiumsschwerpunkten. Außerdem werden Themen gestellt, die so noch nicht in der Fachliteratur behandelt wurden, so dass die Studierenden problembasiert die Höhen und Tiefen der Forschungsarbeit kennenlernen, den Transfer von Methode zu Problemstellung erleben und ihre Selbstwirksamkeit erfahren können. Studierende arbeiten in interdisziplinären Teams, um im Rahmen einer einwöchigen Blockveranstaltung ihr Problem zu verstehen, zu modellieren, Lösungen zu entwickeln und zu implementieren. Die Woche wird durch Auftakt- und Abschlussveranstaltungen gerahmt. Für Rückfragen und fachlichen Input werden Ansprechpersonen gestellt. Zum Abschluss präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse mündlich und schriftlich.
Projekt anzeigen
