
OpenGameLab
Das Ziel des OpenGameLab ist die breite Etablierung von interaktiven Medien in der Lehrkräfteausbildung der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Es ermöglicht angehenden Lehrkräften die Potenziale interaktiver Medien selbst im Studium zu erfahren und für ihr eigenes Lernen zu nutzen und sie darüber hinaus zu befähigen, innovativen und lebensweltbezogenen Unterricht zu gestalten: Mit einem stationären GameLab, das den Studierenden mit tutorieller Begleitung als open Workspace zur Verfügung steht, und mehreren mobilen GameLabs, die durch Multiplikator*innen auf Fakultätsebene zur Weiterentwicklung des bestehenden Lehrangebots und zur Schulung interessierter Kolleg*innen eingesetzt werden, erfahren Studierende alle Fächer der Pädagogischen Hochschule die Potenziale interaktiven und digitalen Lehrens und Lernens. Die GameLabs ermöglichen das Ausprobieren von interaktiven Angeboten wie digitale Spiele, VR und KI bis hin zur Medienproduktion, darüber hinaus finden Workshops, Kurzlectures und Vorträge statt.Hierbei baut das Konzept auf Vorerfahrungen und Vorarbeiten des Zentrums für didaktische Computerspielforschung auf, das zahlreiche Angebote für Studierende bereithält und als interdisziplinäres Zentrum Angebote zu interaktiven Medien in allen Fächern begleitet. Das Projekt wird seit seiner Antragstellung von einem Studierendenbeirat begleitet, um die Angebote über den gesamten Projektzeitraum und darüber hinaus an die Bedürfnisse der Studierenden anzupassen.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Mediale Transformationen von Musikwissen
An Musikwissenschaftler:innen werden heute veränderte Anforderungen gestellt. Mit der Zunahme medialer Einflüsse auf musikalische Prozesse werden z.B. digital vernetzte Produktionsräume, Online-Musiknutzung und musikalische KI-Anwendungen fachlich grundlegend relevant. In musikwissenschaftlichen Hochschulausbildungen sind die dafür erforderlichen medialen Kompetenzen aber nicht als curriculare Grundlagen etabliert. Im Rahmen der Professur Musik und Medien soll diese Lücke durch die Entwicklung eines medienmusikalischen Grundlagen-Curriculums gefüllt werden. Kenntnisse und Fertigkeiten zu elektroakustischen und digitalen Instrumenten und Produktionsumgebungen, studiotechnische Erweiterungen der klassischen Gehörbildung sowie qualitative und quantitative methodische Zugänge zu medialen Musizier- und Hörpraktiken sollen als Lernbaukasten in die musikwissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengänge der Uni Halle integriert und polyvalent angrenzenden Fächern angeboten werden. Zwei Arten von Lernräumen sollen sich dabei komplementär ergänzen: studiotechnische Experimentierumgebungen ermöglichen erfahrungspraktische Zugänge zu Fragen an konkrete medienmusikalische Settings. Digitale Lernressourcen erlauben, die Lernszenarien nach dem Prinzip des Flipped Classroom aufzubauen. Studierende eignen sich in diesem Lernumfeld theoretische und methodische Grundlagen weitgehend eigenständig an und wenden sie im Seminarraum, in Laboren und Feldforschungen an.
Projekt anzeigen
