
Python für fast alle
Das Projekt verknüpft den inhaltlichen Fokus der Einführung eines breiten Adressatenkreises unter Studierenden verschiedener Studiengänge in eine verbreitete Programmiersprache mit einem innovativen strukturellen Ansatz. Dabei werden Pflichtveranstaltungen im sog. Nebenfachbereich, die von vielen, oft stark ausgelasteten Studierenden häufig eher als Last denn als Gewinn betrachtet werden, durch Wahlmöglichkeiten und Sinngebung für die Studierenden weiterentwickelt. Den Rahmen bieten i.d.R. verpflichtende Physik-Praktika, die Studierende vieler Studiengänge in ihrer mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundausbildung in den Anfangssemestern besuchen müssen. Im Projekt wird anhand der Programmierung mit Python gezeigt, wie unter Berücksichtigung motivationspsychologischer Basiserkenntnisse eine solche Pflicht-Lehrveranstaltung im Nebenfach-Bereich so angereichert wird, dass Studierende darin wertvolle überfachliche Fähigkeiten erwerben und trainieren können. Es werden drei verschiedene Angebots-Bausteine entwickelt, die später im Lehrbetrieb durch die Studierenden optional wählbar sind. Hierzu zählen auch fächerübergreifende Mini-Projekte zum niederschwelligen Üben elementarer Programmierkenntnisse anhand von Themen aus einem durch die Studierenden festgelegten Pool. Weitere Arbeitspakete adressieren die Entwicklung geeigneter Evaluationsinstrumente und deren Einsatz, den Transfer der Ergebnisse auch an andere Hochschulen und die Sicherstellung ihrer nachhaltigen Nutzbarkeit.
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