
Soziale Arbeit - interdisziplinär
Soziale Arbeit ist heute in vielen gesellschaftlichen Konfliktfeldern als Brückenbauerin gefragt zwischen Kulturen und Religionen, zwischen Generationen, sozialen Milieus sowie in neuen medialen und digitalen Welten. Die Theologische Hochschule Reutlingen hat deshalb einen Studiengang mit einem neuen Profil entwickelt: Soziale Arbeit und Diakonie. Die Lehrenden bekommen Zeit, sich in interdisziplinären Teams auszutauschen und ihre Lehre innovativ zu entwickeln besonders in den Feldern: interkulturelle Kompetenz und religiöse Sensibilität Werteorientierung Kompetenz in digitalen und sozialen Medien Generationengerechtigkeit Der Kompetenzerwerb wird gestützt durch innovative Lehrformen. Die persönliche Auseinandersetzung und Aneignung wird gefördert durch kleine Semestergruppen, Begleitgespräche, Supervision und die Ermöglichung individueller Studienverläufe.
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IrreguLab Transdisziplinäres und interfakultatives Lehrlabor für das digitale Entwerfen und Herstellen mit unregelmäßigen Materialien
In Zeiten knapper werdender Ressourcen ist die Vermittlung und Förderung innovativer Ansätze zur Erschließung bisher untergenutzter Materialbestände wichtiger denn je. Das IrreguLab ist die Vision eines interfakultativen und gleichermaßen transdisziplinären Lehr- und Lernlabors für das digitale Entwerfen und Herstellen mit unregelmäßig geformten Materialien. Exemplarisch wird im Rahmen dieses Projekts auf einen Rohstoff fokussiert, der in Thüringen, als Bundesland mit dem größten deutschen Holzeinschlag, geradezu im Überfluss vorhanden ist: unregelmäßig gewachsene Resthölzer. Studierende im Bereich Architektur, Produktdesign und darüber hinaus entwickeln hier Konzepte, Strategien und Methoden, diese Hölzer mithilfe digitaler Werkzeuge wie 3D Scanning, digitale Datenverarbeitung sowie CNC-gesteuerter und Augmented Reality-unterstützter Fabrikation, präzise und effizient zu bearbeiten und dadurch originelle, materialgerechte und vor allem: ressourcenschonende Gestaltungs- und Herstellungsansätze zu entwickeln. Hierzu werden insbesondere neuartige Lehr-/Lernformate (u.a. AR-Design-Build Workshops und Installationen) angeboten sowie spezifische Transfer- und Austauschformate entwickelt. Diese bieten Studierenden die Gelegenheit, sich einerseits mit lokalen und regionalen Akteuren aus Forst-, Holzwirtschaft und Handwerk zu vernetzen und andererseits ihre hier entwickelten Visionen mit einer breiteren Öffentlichkeit zu teilen.
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