
Digital Teaching Plug-in
Im Zuge der ad-hoc Digitalisierung aufgrund der COVID-19 Pandemie wurden an der Universität des Saarlandes innerhalb weniger Monate die für einen Online-Betrieb benötigten Technologien implementiert und digitale Lern-, Lehr- und Prüfungsangebote als Einzellösungen erstellt; zudem wurde die Erstellung digitaler Angebote punktuell zentral unterstützt. Bislang wurden die Angebote der digitalen Lehre nicht systematisch evaluiert, weiterentwickelt und verbreitet. In einem kollaborativen Co-Design Ansatz sollen nun aus guten Einzellösungen übertragbare Best Practice Konzepte erarbeitet und das universitäre Wissensmanagement zu digitalen Lern-, Lehr- und Prüfungsangeboten professionalisiert werden. Außerdem werden gezielt neue innovative Formate zur Nutzbarmachung für die akademische Lehre entwickelt. Das Digital Teaching Plugin wird dazu als zentrale Schnittstelle zur Förderung der Digitalen Lehre mit den drei Funktionsbereichen Knowledge Hub, Competence Building Hub und Innovation Hub an der UdS verankert. Die damit verbundene Organisationsentwicklung wird die bisherigen Ergebnisse des Digitalisierungsprozesses sichern und systematisch weiterentwickeln, so dass die digitale Lehre an der UdS qualitätsbasiert verankert sein wird.
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Partnerschaft für innovative E-Prüfungen. Projektverbund der baden-württembergischen Universitäten
Mit »PePP« verfolgen alle baden-württembergischen Universitäten gemeinsam das Ziel, bislang ungenutzte Potentiale elektronischer Prüfungen für Lernende & Lehrende systematisch zu erschließen sowie bestehende Erfahrungen breiter verfügbar zu machen. In der Corona-Pandemie haben elektronische Prüfungen an Relevanz hinzugewonnen. Jetzt geht es darum, erfolgreiche Ansätze in nachhaltige Lösungen zu überführen. Mit »PePP« werden in Reallaboren technisch-didaktische Innovationen (weiter-)entwickelt und an mehreren Universitäten ausgerollt, unter verschiedenen fachlichen, infrastrukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen erprobt sowie qualitätsorientiert weiterentwickelt und skaliert. Angestrebt werden eine Stärkung der Kompetenzorientierung, mehr Mobilität und Flexibilität sowie eine größere Lernendenzentrierung von Prüfungen. Querschnittscluster geben hochschuldidaktische Impulse, unterstützen die Qualifizierung Lehrender und generieren Feedback zur Güte von E-Prüfungen. Begleitend werden rechtliche Fragen sowie Chancengerechtigkeit, Inklusion und Akzeptanz reflektiert. Das alle Bereiche einschließende Qualitätsentwicklungs- und Supportkonzept sowie der verbundübergreifende Transfer runden das Gesamtvorhaben ab.
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