
THISuccessAI - Studienerfolg durch KI-gestützte Lernpfade
Das Projekt THISuccessAI zielt darauf ab, den Studienerfolg in MINT-Studiengängen durch individualisierte Lernpfade für Studierende signifikant zu erhöhen. Dabei wird die KI-Kompetenz der Hochschule genutzt, um über Learning Analytics Studierenden-, Lern- und Lehrinformationen zu sammeln, über Mustererkennung auszuwerten und daraus individualisierte Lernpfade abzuleiten. Diese werden u.a. mit (digitalen) Lehr- und Lerneinheiten ausgestaltet. Ein Dashboard visualisiert für Studierende und Dozenten den Lernstatus. Das Projekt schließt die Erstellung von KI-gesteuerten Tools, die sich durch weitere Datenanreicherung kontinuierlich weiterentwickeln, ebenso ein, wie die Erstellung digitaler Learning Nuggets für die Gestaltung der individualisierten Lernpfade. Nach der dreijährigen Entwicklungs- und Implementierungsphase mit Fokus auf bestehenskritische Fächer wird das Projekt über alle Fächer und Studiengänge der THI ausgerollt.
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Augmented reality und KI in der Medizinlehre
Im klinischen Abschnitt lernen Medizinstudierende Krankheitsbilder kennen, welche durch MRT/CT diagnostiziert werden. Das Erkennen der Pathologie, die Umsetzung des Schnittbildes in eine dreidimensionale Welt und der Transfer auf den tatsächlichen Patienten ist schwierig. Zudem erhalten Studierende im OP bei minimal-invasiven Eingriffe nur limitierte Einblicke in das Operationsgeschehen. Aus konventionellen Dünnschicht MRTs können inzwischen automatisiert naturgetreue 3D Abbilder der Patientenanatomie entstehen. In diesem Verbundprojekt der Universität Siegen (technischer Anteil) und dem Universitätsklinikum Bonn (medizindidaktischer Anteil) soll diese Technik im Blockpraktikum der Fächer Neurologie, Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie und Gynäkologie an den Siegener Lehrkrankenhäuser eingesetzt werden. Konkret erheben Studierende an realen Patient:innen klinische Befunde und erhalten danach Zugang zu 3D-Animationen der gleichen Patient:innen allerdings in geänderter Reihenfolge. Unter Supervision durch die Lehrenden sollen sie dann versuchen, reale Patient:innen und 3D-Animationen einander zuzuordnen und so ihr Verständnis der zugrundeliegenden Pathologie zu schärfen. Der Lernerfolg wird mit dem einer Bonner Kohorte von Blockpraktikant:innen verglichen, die keinen Zugang zu den 3D-Animationen hat. Die Technik soll auch in den Studiengängen der Lebenswissenschaftlichen Fakultät in Siegen eingesetzt werden
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