
Lehr-Escape-Rooms mit LowCode im Dungeon
Das Projekt L<ESC>rod will ein umfangreiches digitales Framework entwickeln, welches Lehrenden erlaubt, ohne Programmierkenntnisse digitale Escape-Rooms zu definieren. Damit sollen die Zufriedenheit und der Lernerfolg der Studierenden gestärkt werden und die Studierenden in der wichtigen Selbstlernphase besser unterstützt sowie das Erlernen und Vertiefen von Future-Skills gefördert werden. Für Lehrende soll eine einfach zu benutzende Schnittstelle (LowCode) entstehen. Diese ermöglicht die einfache Umsetzung didaktischer Konzepte als fachunabhängige digitale Escape-Rooms mit spannender Handlung und Gamification-Elementen, die zum spielerischen Lernen und Interagieren anregen und die dynamisch auf das Spielgeschehen reagieren können. Basis ist das existierende digitale Dungeon-Framework, mit dem digitale Lernspiele für Single-Player erstellt werden können. Diese wird im Projekt um zentrale Elemente aus dem Bereich analoger Escape-Rooms wie u.a. Multi-Player-/Multi-Team-Konzept, Hinweissystem, Gamification-Konzept, Bewertungskonzept, Narrativ und Puzzle-Elementeergänzt. Das gemeinsame spielerische Bearbeiten von fachlichen Aufgaben und die Identifizierung mit verschiedenen Rollen im Spiel sowie kooperative/kompetitive Anreize adressieren Dialog-, Konflikt- und Lösungsfähigkeit und stimulieren Kreativität und Missionsorientierung. Studierende und Lehrende sind fachübergreifend während des gesamten Projekts aktiv in Evaluation und Entwicklung eingebunden.
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Schweißherstellung in Mixed Reality
Das Projekt Schweißherstellung in Mixed Reality (MR) mit KI-Unterstützungseinheit soll die Situation der Lehre bzgl. des Schweißens verbessern. In der Lernumgebung erwarten die Studierenden Aufgaben zum Erschaffen eines Getriebes als Schweißkonstruktion. Dies beginnt mit der Herstellung der Schweißbauteile, wie z.B. des Getriebegehäuses, und endet mit der Montage des Getriebes sowie der Simulation der Maschine im Anwendungsfall. In der Umgebung werden anschauliche Unterstützungsmöglichkeiten und direktes Feedback geboten, damit die Studierenden optimal beim Erlernen der Fähigkeiten unterstützt werden. Mit Hilfe der Mixed-Reality Technologie können einerseits die Motivation aufgrund der innovativen Technik gesteigert und andererseits etwaige Einschränkungen durch Gefahren, die die Prozesse beinhalten, umgangen werden. Trotzdem soll der Aspekt der Arbeitssicherheit mit behandelt werden, damit im praktischen Anwendungsfall alle Kenntnisse zur sicheren Anwendung vorhanden sind. Besonders kann auf die Herausforderungen der Studierenden beim Erlernen von schwierigen Themen eingegangen werden, die sich als kritisch herausgestellt haben. Studierende und Lehrende gaben in Umfragen und Interviews an, dass eine Unterstützung in diesem Bereich wünschenswert ist. Damit die MR-Technik ohne Marker besser zugänglich ist, soll eine objekterkennende KI eingesetzt werden. Damit wird die Hemmschwelle zur Nutzung mit Hilfe der KI gesenkt, was auch anderen Bereichen zugutekommt.
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