
DigBridge Dual: Integrierte Future Skills-Entwickl
Duales Studium ist ein Hochschulstudium mit fest integrierten Praxisphasen. Grundidee ist die enge Abstimmung zwischen curricularem Theorie-Lernen und betrieblichem Praxis-Lernen. Doch diese Schnittstelle ist zugleich die Schwachstelle: die "Theorie-Praxis-Verzahnung" gilt als unterspezifiziert. Auch die Studierenden erleben das DS als kaum verbundenes Nebeneinander von Theorie und Praxis denn als integriertes Ganzes. DigBridge dual setzt bei diesem Handlungsbedarf an und verfolgt eine doppelte Zielstellung:(1) Ein Peer-Circle-basiertes digitales Kompetenz-ePortfolio wird eingeführt, das durch situationsnah aufgezeichnete Reflexionspunkte den bisherigen punktuellen Ablauf- und Reflexionsbericht durch einen kontinuierlichen "Reflexionsflow" für bessere Kompetenzentwicklung weiterentwickelt. Didaktische Konzepte für den Übergang von punktueller zu kontinuierlicher Reflexion und von individueller zu Peer-Reflexion werden unterstützt durch Co-Design eines app-gestützten Lernjournal und eines ePortfolio als Reflexionsraum.(2) Ein curricular integriertes "Future Skills"-Programm für alle dualen Studiengänge wird entwickelt und praktisch erprobt, das selbst gesteuerte und laufend reflektierte Prozesse der Handlungskompetenz-Entwicklung gezielt anregt und unterstützt.
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Co-produktive Lehrfoschung Arbeit und Flucht
Das Projekt zielt darauf ab, einen innovativen Ansatz für partizipative und co-produktive Lehrforschung im Kontext des Bachelor-Studiengangs Nachhaltige Sozialpolitik zu erarbeiten. Partizipation und Einbezug nicht-akademischen Wissens in den Lehrkanon entspricht Prinzipien der Transferorientierung zwischen Forschung und Praxis und des Service Learning, die im Lehrbetrieb bislang nicht hinreichend berücksichtigt werden. Ziel ist es, Studierende durch Praxiserfahrung auf ihre berufliche Tätigkeit im Kontext der Sozialpolitik in einer sich transformierenden Gesellschaft vorzubereiten. Inhaltlich soll im Themenfeld Arbeit und Flucht gemeinsam mit geflüchteten Frauen und kommunalen Praxipartner:innen der Zugang zum Arbeitsmarkt analysiert und Best-Practice Beispiele zu Bildungs- und Beratungsangebote von Jobcentern und Sammelunterkünften untersucht werden. Für geflüchtete Frauen ist die Integration in den Arbeitsmarkt ein Konfliktpotential, das es durch Empowerment-Räume wie Bildungs- und Beratungsangebote zu minimieren gilt (Menke/Ullmann 2024). Wichtig ist uns dabei, Forschung mit Geflüchteten zu machen und nicht über sie (Dilger et al. 2017: 126; Krause 2016: 1f.) wodurch die Notwendigkeit der Forschung aus forschungsethischer Perspektive begründet werden kann. Mittels innovativer empirischer Methoden (z.B. PhotoVoice) werden die Blickwinkel geflüchteter Frauen partizipativ eingebunden. Kooperationen mit dem Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung e.V. werden angestrebt.
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