
Planetary Health - Wissenstransfer
Der Klimawandel stellt die medizinische Versorgung vor enorme Aufgaben. Nur ein Umdenken nachfolgender Generationen kann die Folgen abmildern. Das Konzept der Planetary Health - der Gesundheit der menschlichen Zivilisation und der natürlichen Ressourcen von denen diese Gesundheit abhängt spielt hierbei eine zentrale Rolle. Ein Wissenstransfer über Generationen hinweg muss so früh wie möglich vollzogen werden, um von klein an für die und Klima- und Gesundheitskrise zu sensibilisieren und Selbstwirksamkeit aufzuzeigen. Hier spielen die ersten Schuljahre eine entscheidende Rolle. Ziel des Projekts ist es, universitäres Wissen aufzubereiten und in geeigneter Form an Grundschulen weiterzugeben. Zunächst setzen Medizinstudierende und Oberstufenschüler*innen sich auf komplexer Ebene mit der Thematik auseinander. Sie werden zu Multiplikator*innen ausgebildet, entwickeln Lehrkonzepte und Materialien für Grundschüler*innen und vermitteln das Wissen in Tandems an Grundschulen. Jedoch führt Wissen nicht automatisch zu Handeln. Es muss ein Problembewusstsein und Verantwortungsgefühl entstehen. Dafür ist Folgewissen (welche Folgen hat mein Handeln/Nichthandeln) und Handlungswissen (wie kann ich dazu beitragen das Problem zu lösen) notwendig. Die Workshops sollen diese Aspekte spielerisch und altersgerecht vermitteln. Die Materialien können im Anschluss open source anderen Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden und so eine schnelle Verbreitung der Inhalte ermöglichen
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Bioökonomie ins Bild rücken: Photovoice als innovative Methode des Forschenden Lernens in der Kulturanthropologie
Das Projekt Bioökonomie ins Bild rücken gibt Studierenden der Kulturanthropologie die Gelegenheit, ein aktuelles, gesellschaftlich relevantes Thema zu bearbeiten, eine innovative Forschungsmethode zu erproben und die Forschungsergebnisse öffentlichkeitswirksam zu kommunizieren. Es zielt darauf zu erforschen, wie Bioökonomie im landwirtschaftlichen Alltag realisiert wird. Dieses Ziel soll durch eine enge Zusammenarbeit von Landwirt:innen und Studierenden und in Anwendung der für die Kulturanthropologie neuen Methode Photovoice erreicht werden: Die Methode verfolgt die Idee, dass die Forschungspartner:innen ihren Alltag in der Landwirtschaft fotografieren und im Gespräch mit den Studierenden anschließend mit Bedeutung versehen. Auf Basis der Fotos und Gespräche erarbeiten die Studierenden Kulturanalysen der Gegenwart, in welchen sie aktuelle gesellschaftliche Problemlagen (Klima- und Umweltschutz, Ökonomie und Wachstum, Rolle und Potenziale der Landwirtschaft) kritisch diskutieren. Die Ergebnisse der Forschung werden für eine breite Öffentlichkeit im analogen und digitalen Raum aufbereitet: Eine Webseite präsentiert Fotos und Aussagen der Landwirt:innen sowie die kulturanalytischen Kommentare der Studierenden; Plakate mit Angebot zur Partizipation (Fragen, QR-Code) bringen die Projektergebnisse in den öffentlichen Raum Baden-Württembergs, der #bioökonomieinsbildrücken in die sozialen Medien.
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