
Interdisziplinäres Mentoring für Innovation
Im Rahmen des Projekts Interdisziplinäres Mentoring für Innovation (MentorInn) wird ein innovatives Lehr-Lernangebot entlang des Ansatzes Design Thinking entwickelt, das auf der gesammelten Expertise eines interdisziplinären Konsortiums aus der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund fußt. Das Herzstück des Konzepts besteht in einem zielgerichteten und bedarfsorientierten Mentoring-Angebot für Studierende, das sie in den verschiedenen Phasen eines Innovationsprozesses bestmöglich unterstützen soll. Als Mentor:innen fungieren die erfahrenen Partner:innen des Konsortiums und setzen dabei ihre Erfahrung und Kompetenz u.a. aus ihren Forschungsbereichen ein. Die Innovationskraft unseres Formats soll bottom-up-Innovationen aus den Hochschulen der UA Ruhr heraus beschleunigen und deren Qualität erhöhen. Durch die hochschulübergreifende Natur wird die UA Ruhr gestärkt und weitere Vernetzungsmöglichkeiten geschaffen. Ferner trägt der multidisziplinäre Charakter des Lehr-Lernangebots dazu bei, Grenzen zu überwinden und den komplexen Herausforderungen unserer Zeit mit Wissen und Erfahrung aus diversen Fachbereichen zu begegnen.
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Virtual Reality zur Unterstützung innovativer Instructional Design Ansätze
Die Gestaltung von Unterricht gilt als Kerngeschäft von Lehrkräften. Unterrichtsplanung bzw. Instructional Design stellt daher ein wichtiges Element der Lehrerbildung dar. Gleichzeitig können Klassenführungskompetenzen nur bedingt durch lehrseitige Darstellung angeeignet, sondern besser in der konkreten Anwendung und der Reflexion als lernwirksamem Element zwischen Theorie und Praxis erlernt werden. Hier mangelt es im Universitätsalltag an ausreichend Gelegenheiten, Unterrichtsformate in der Praxis zu erproben. Um Studierenden Übungsmöglichkeiten an der Universität zur Verfügung zu stellen, wird im Projekt ein VR-Klassenzimmer als Trainingsumgebung für Lehramts-Studierende (weiter-)entwickelt. Das Konzept besteht aus zwei Elementen: (1) Erprobung innovativer Instructional Designs: Studierende gestalten in Lehrveranstaltungen eine unterrichtliche Sequenz, die im VR-Klassenzimmer umgesetzt wird. Ein Coach steuert in Echtzeit virtuelle Lernende zur Ermöglichung einer realitätsnahen Interaktion. Videomitschnitte erlauben vertiefende Analysen des eigenen Handelns (Ansatzpunkt zur Selbst- und Fremdreflexion). (2) Collaboration Circle: Zur Erarbeitung und Reflexion der Unterrichtssequenzen wird ein Peer-Training-Ansatz verfolgt. Die Aufgabenstellung (Konzeption und Reflexion individueller Unterrichtsentwürfe) wird gemeinsam in einem kooperativen und offenen Setting bearbeitet und von einem Coach/Facilitator moderiert und begleitet.
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