
Kritische Einübung kollaborativer Praxis
Das Projekt Kritische Einübung kollaborativer Praxis ist im Studium Generale der Universität der Künste Berlin angesiedelt. An der UdK Berlin sind eine Vielzahl von künstlerischen Disziplinen vertreten und gemessen an der Anzahl ihrer Studierenden ist sie die größte Kunsthochschule Europas. Während sich ihre diversen Studiengänge räumlich über die Stadt verteilen, bildet das Studium Generale die einmalige Möglichkeit zur interdisziplinären Begegnung im grundständigen Studium. Im Rahmen des Projekts sollen zwei experimentelle interdisziplinäre Seminarformate erprobt und etabliert werden: In einem diskursorientierten Seminar lernen die Teilnehmenden, in gewaltfreier Form Kritik und Feedback zu formulieren und ihre eigenen künstlerischen Arbeiten in politischen Kontexten zu reflektieren. Ein praxisorientiertes Format bietet dazu die Möglichkeit, Erfahrungen mit Formen der transdisziplinären Kollaboration zu sammeln. Das übergeordnete Ziel beider Formate liegt darin, die Studierenden unterschiedlicher Fakultäten dazu zu befähigen, über die eigenen Fächergrenzen hinaus in einen produktiven Austausch über eigene künstlerische Projekte, Arbeitsweisen und (Erfahrungs-)Wissen zu treten, voneinander zu lernen und dabei Netzwerke zu knüpfen, die in zukünftigen künstlerischen Projekten während sowie nach dem Studium genutzt werden können.
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Stadtvision 2050: Die Zukunft entwerfen ist ein interdisziplinäres Lehrprojekt für Studierende der Wirtschaftswissenschaften, der Wirtschaftsmathematik/-informatik und der Raumplanung. Im Mittelpunkt des Projekts steht ein Stadtplanungs-Planspiel, zu dem die Studierenden der verschiedenen Fachrichtungen individuelle Beiträge leisten. In dem Planspiel müssen die Studierenden stadtplanerische und planungspolitische Entscheidungen treffen, die sich auf verschiedene Lebensbereiche der fiktiven Bewohnerinnen auswirken. Dies können bspw. der Bau von Infrastrukturprojekten oder die Ansiedlung neuer Unternehmen sein. Die Simulation reagiert darauf mit modellbasierten Mechanismen, die zuvor aus der Literatur abgeleitet wurden. So kann der Bau einer Autobahn bspw. das BIP erhöhen, aber die Gesundheit der Bewohnerinnen verschlechtern. Nach Fertigstellung eines Prototyps soll das Planspiel im Rahmen von Masterprojekten mit den Studierenden modular um gesellschaftlich relevante Themen erweitert werden. Jeweils im auf das Masterprojekt folgenden Semester wird das Spiel im Rahmen eines Bachelorseminars angeboten, damit diese mit "Game-based Learning" ökonomische Zusammenhänge in der Stadtentwicklung verstehen. Die praktische Lernerfahrung bildet in der ökonomischen Stadtforschung und Datenkompetenz. Nach Ablauf des Förderzeitraums sollen sowohl das Masterprojekt als auch das Bachelorseminar dauerhaft eigenfinanziert weitergeführt werden.
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