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uni.META.versum

Das Projekt „uni.META.versum“ zielt darauf ab, Anforderungen an Lösungen zur Umsetzung hybrider virtueller Lehre abzuleiten und diese Lösungen unter aktiver Mitsprache von Studierenden zu gestalten und zu entwickeln. Das Vorhaben beinhaltet drei Bausteine: Im ersten Baustein geht es darum, eine technische und didaktische Lösung für die Übertragung von Präsenzlehre (Live Streaming) zu entwickeln und zu implementieren, die geeignet ist, hybride Lehrkonzepte mit Präsenz- und Online-Publikum zeitgleich umzusetzen und dabei unterschiedlichen Lernsituationen, wie Großveranstaltungen und Kleingruppenarbeit, gerecht zu werden. Der zweite Baustein greift eine Idee, die es schon seit einigen Jahren gibt: Reale Menschen treffen sich als Avatare in virtuellen Welten. Neuste technologische wie hochauflösende Curved-Bildschirme, Virtual-Reality-Brillen, Surround-Sound und Spatial-Audio Entwicklungen ermöglichen mittlerweile tiefgehende immersive Erlebnisse einer ganz anderen Qualität und damit ganz neue Möglichkeiten für den Einsatz in der Hochschullehre. Wir möchten eine virtuelle Lernumgebung aufbauen, die sich für diverse Lehrveranstaltungen einsetzen lässt. Die Lernorte sollen dabei ganz bewusst austauschbar gemacht werden. Mit dem dritten Baustein wollen wir das Thema Virtuelle Realität weiterverfolgen und ein 360° Live-Streaming Format für die synchrone Online-, Präsenz- oder Hybridlehre entwickeln. Dadurch sollen reale Lernorte für Studierende erlebbar und besser erfassbar werden.

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Lehrer:innenbildung im Fach Deutsch: Weiterentwicklung von sprachbildendem Engagement durch Partizipation (LehrWEP)

Zukünftige Deutschlehrkräfte benötigen vielseitige Handlungskompetenzen im Bereich der Sprachbildung, da Sprache im schulischen Unterricht sowohl Lerngegenstand als auch Lernmedium und damit eine Schlüsselkompetenz schulischen Lernens, auch darüber hinaus, ist. Für die erste Phase der Lehramtsausbildung an der Hochschule bedeutet dies, Studierende sowohl inhaltlich als auch berufspraktisch auf die Anforderungen sprachlichen Lernens in der Schule vorzubereiten. Dazu zählt die Gestaltung vielfältiger Erfahrungsanlässe für eine Theorie-Praxisverzahnung in Richtung Sprachbildung. Das Service-Learning als innovatives hochschuldidaktisches Konzept bietet hier Anknüpfungspunkte: Durch die Verbindung von gesellschaftlichem Engagement mit wissenschaftlichem Lernen gewinnen Studierende an berufsbezogenen Kompetenzen und Schüler:innen profitieren von der Unterstützung bei der Aneignung der deutschen Sprache. Im Projekt „Lehrer:innenbildung im Fach Deutsch: Weiterentwicklung von sprachbildendem Engagement durch Partizipation (LehrWEP)“ werden für ein Mastermodul im Deutschstudium der Leuphana im Sinne des Service-Learnings partizipativ ausgerichtete Seminarstrukturen erprobt und evaluiert. Im Fokus stehen dabei Studierende und die Frage, wie sie Gestaltungsräume in ihrem Studium nutzen um daraus nachhaltige Erkenntnisse für ihrer zukünftigen Tätigkeit als Lehrkraft provozieren.

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