
E-Tutor*innen-Qualifizierungsprogramm 11
Die Entwicklung und Implementierung eines E-Tutor*innen-Qualifizierungsprogramms ermöglicht für Studierende und Lehrende gleichermaßen eine große Multiplikator-Wirkung. Tutor*innen wirken bisher als Peers vor allem in Richtung der Studierenden. Als spezialisierte E-Tutor*innen können sie zur strukturierten Einführung und Begleitung von Studierenden in digital unterstützten Lehr-Lern-Settings beitragen. Sie können aber auch die Lehrenden bei der technischen und didaktischen Umsetzung digitalisierter Hochschullehre unterstützen. Zwischen beiden Gruppen können sie didaktisch fruchtbar vermitteln. Durch die Vergabe von ECTSP und eines Zertifikats kann die Qualifikation in das Studium eingebettet und später im Beruf genutzt werden. Als Bildungswissenschaftliche Hochschule verfügt die PH Ludwigsburg über wichtige Kompetenzen und Erfahrungen in den Bereichen Erwachsenenbildung/Weiterbildung, E-Learning, Medienpädagogik und Sonderpädagogik. Das zu entwickelnde Qualifizierungsprogramm wird auch inklusive Aspekte wie die Barrierefreiheit berücksichtigen. Über das Online-Repositorium ZOERR werden alle Programm-Materialien, vom Gesamt-Curriculum bis zu konkreten Lernsettings, anderen Hochschulen zur Verfügung gestellt.
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Sustainable_FoodLiteracy
In einer Vielzahl von naturwissenschaftlichen Disziplinen sind Labore anerkannte Lehr- und Lernumgebungen. In den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind sie seltener, obwohl Labore bspw. kreatives, interaktives und forschendes Lernen fördern. Ziel des Projekts Sustainable Food Literacy (SFL) ist die Entwicklung und Erprobung von anwendungsorientierten, interdisziplinären Lehr- und Lernformaten in einem Lernlabor (Lehrküche Kulinarisches Entwicklungszentrum) der Fakultät Wirtschaft an einem Standort der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Der Projektschwerpunkt liegt auf der Förderung von food literacy, d. h. der Kompetenz zum selbst bestimmten, verantwortungsbewussten, reflektierten und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln. Dies erfolgt im Lernlabor durch Workshops und andere interaktive Lernformate sowie durch Exkursionen zu regionalen Lebensmittelerzeugern. Denn alle Hochschulen tragen Mitverantwortung für die Nachhaltige Entwicklung. Diese setzt auch bei Studierenden eine hohe Veränderungsbereitschaft des Verhaltens voraus. Im beruflichen und privaten Umfeld erfordert z. B. die Erreichung der Sustainable Development Goals (SDG) 2, 3 und 12 die Fähigkeit, den Ess- und Ernährungsalltag bewusst zu gestalten. Laut aktuellen Forschungsergebnissen ist diese Fähigkeit bei jüngeren Menschen (18-24 Jahren) in Deutschland rückläufig. Gerade dem entgegen zu wirken, ist eine zentrale Zielsetzung von SFL.
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