
E-Tutor*innen-Qualifizierungsprogramm 62
Wachsende gesellschaftliche Relevanz, aktive Partizipation und nicht zuletzt die Faszination von und an Raumfahrttechnologien werden in diesem Projektvorhaben als Methode genutzt, die intrinsische Motivation von Studierenden zu stärken und gleichzeitig innovative, zukunftsweisende Lehrinhalte in den Bereichen Elektrotechnik und Informatik zu vermitteln. Semester-, sowie Studiengangsübergreifend arbeiten Studierende in diesem Lehrinnovationsprojekt an der Realisierung eines Kleinsatellit (CubeSat) und sind durch die Integration in bestehende Lehrveranstaltung bei den Phasen der Konzeption, Entwicklung, Implementierung und Test aktiv beteiligt. Dabei wird wie in einer realen Raumfahrtanwendung das Vorhaben in Primär- und Sekundärmission aufgeteilt, wobei im Rahmen des Projektes die Primärmission (On-Board Avionik) im Fokus steht und sich zunächst an Studierende aus den Studiengängen Elektrotechnik, Informatik und Mathematik (EIM) richtet. Die Strahlkraft des Gesamtvorhabens wird im Verlauf durch die Sekundärmission erweitert. Der besondere Charme darin besteht dabei darin, dass hier Studierende aller (auch nicht technischer) Fachbereiche der TUHH gleichermaßen partizipieren können. Als Konkretum und um die Wertigkeit des Vorhabens zu unterstreichen, wird für das Projekt eine Basisstruktur eines CubeSat beschafft, sodass sich die Lehrinhalte auf die Primärmission (und damit der Avionik) richten und direkt in bestehende Module aus den EIM Studiengängen integriert werden können.
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Virtueller Klient
Im Projekt Virtueller Klient (ViKl) soll die praxisnahe Lehre zur psychosozialen Onlineberatung durch die Anwendung von künstlicher Intelligenz unterstützt werden. Dazu soll ein KI-basiertes Lernformat konzeptioniert und evaluiert werden, das es Studierenden ermöglicht, kreativ mit dem digitalen Beratungsgespräch zu experimentieren. Kommunikationspartner ist dabei ein virtueller Klient, der mithilfe aktueller Chatbot-Technologie realisiert wird und dynamisch auf die aktuelle Gesprächssituation reagiert. Die Studierenden erhalten so erste Rückmeldungen zu ihrem Beratungshandeln von der KI, eine vertiefte Reflexion der gewonnenen Lernerfahrungen erfolgt unter Anleitung fachlich qualifizierter Lehrender. So soll für die einzelnen Lernenden die Möglichkeit zu beliebig vielen Interaktionen bestehen und die Möglichkeit gegeben werden, gezielt Kommunikationssequenzen für die Reflexionsinteraktionen bereitzuhalten. Das in ViKl entwickelte Lehrkonzept soll die Lehrveranstaltung Querschnitt Onlineberatung im BA Studiengang Soziale Arbeit durch neue Technologien verbessern. Im Projekt wird untersucht, welche Formen des Trainings der KI (bestimmte Lernverfahren, Wissensrepräsentationssysteme etc.) besonders effektiv sind und sich für die Adaption des Systems an andere Bereiche eignen. Die Auswirkungen dieses Systems auf die fachliche Qualität der Beratung werden anhand eines Wirkungsmodells breit evaluiert.
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