
Titel 4003-1045-1
KV 4003-1045-1 Wie divers ist die Universität? Diversität als Potenzial zu nutzen ist nicht nur ein bildungs- und gesellschaftspolitischer Anspruch. Diversität ist auch integraler Baustein des Profils *Lehramt3D* der Universität Trier. Somit liegen Rahmenkonzept und erste Schritte in die Lehrer:innenbildung vor. Im Projekt soll Diversität in Beratung und Lehre als Potenzial genutzt und gezielt ausgebaut werden, um nicht nur die Qualität der Lehrer:innenbildung zu erhöhen, sondern zugleich modellierend für die Schule aufzuzeigen, wieviel Chancen in Vielfalt stecken. Konkret soll Diversität auf drei Projektebenen durch innovative Settings und Maßnahmen entwickelt und gestärkt werden: Ebene A: Individuelle Entwicklung durch diversitätsbezogene Beratung/Coaching Ebene B: Lehrentwicklung durch diversitätsbezogene Peer-to-Peer-Lehre Ebene C: Qualitätsentwicklung im Lehramt durch mehr Diversität Die drei Projektebenen Beratung, Lehre und Studiengang bzw. Individuum, Gruppe und System sind sowohl komplementär als auch kongruent angelegt, sie verstärken sich wechselseitig und entfalten eine Breitenwirkung in der Lehrer:innenbildung. Obwohl sich die geplanten Maßnahmen im Projekt unmittelbar auf die Stärkung und Nutzung von Diversität in der Ersten Phase der Lehrer:innenbildung beziehen, werden durch die Multiplikator:innen und die Modellfunktion von Lehrpersonen mittelbare Effekte auf die Schüler:innen und die Schule avisiert.
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Serious Games als Lerndiagnostik
Serious Games bieten in der Ausbildung signifikante Mehrwerte gegenüber konventionellen Ansätzen, vor allem im Hinblick auf kognitive und emotionale Effekte. Diagnostik ist ein Ausbildungsinhalt, welcher in zahlreichen Studiengängen relevant ist, z. B. Pädagogik, Psychologie, Medizin und Sportwissenschaft. Universitäre Ausbildung zur Diagnostik beinhaltet sehr stark die Vermittlung von Wissen. Eine Vielzahl von Themen muss behandelt werden u.a.: Grundlagen und Konzepte Qualitätssicherung und Gütekriterien Verfahren: Testen, Befragen, Beobachten, Messen, weitere Methoden Prozess-Struktur Anwendung: Gebiete und ihre Besonderheiten Entwicklung neuer diagnostischer Verfahren Lehrbücher (z. B. Amelang & Schmidt-Atzert, 2018; Jürgens & Lissmann, 2015; Bös, 2017) arbeiten zwar teilweise mit anschaulichen Beispielen, erlauben aber kein interaktives Lernen und nur eine eingeschränkte Form des aktiven Lernens. Transfer und die selbstständige Lösung von diagnostischen Aufgaben finden in reduzierter Form statt. Hier setzt das geplante Projekt an. Im Rahmen eines interaktiven Spielkonzepts soll es den Studierenden ermöglicht werden, eine Vielzahl von diagnostischen Anwendungsfällen selbst zu erkunden und dabei differenziertes Feedback zu erhalten. Die Studierenden werden im Rahmen der Lehrveranstaltungen in die Spielentwicklung einbezogen (player-centered design).
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