
Technologie & Didaktik für historisches Lernen
Das immense Angebot an digitalen Unterrichtsmedien von Lern-Apps bis hin zu Augmented/Virtual Reality berücksichtigt noch wenig den Einsatz bei sonderpädagogischen Zielgruppen. Ziel des Projektes ist, Studierende zum Einsatz digitaler Medien zu motivieren und sie zu befähigen, digitale Unterrichtsmedien so zu gestalten und einzusetzen, dass diese sowohl die spezifischen Lernausgangslagen der sonderpädagogischen Zielgruppen berücksichtigen als auch einen differenzierten Beitrag zur Überwindung bzw. Kompensation von Lernhemmnissen sowie zur Lernmotivation leisten können. Den Kern des Projektes bildet die eigenständige Auseinandersetzung von Studierenden mit den Potenzialen technologiegestützten historischen Lernens. Dazu entwickeln die Studierenden in Orientierung an curricularen Inhalten digitale Lernmaterialien sowie didaktische Leitlinien für deren Einsatz. Genutzt werden dazu vorrangig komplexere Technologien wie AR und VR. Diese Materialien werden fortlaufend an Kooperationsschulen praktisch erprobt (und ggf. modifiziert), wobei folgende Fragestellungen fokussiert werden: Wie sind digitale Unterrichtsmedien an die spezifischen Lernausgangslagen der Lernenden zu adaptieren? Wie können sie für die Lerngegenstände motivieren? Wie können sie beitragen, Lernhemmnisse zu überwinden bzw. zu kompensieren? Unter welchen Bedingungen trägt der Einsatz zum Lernerfolg in heterogenen Lerngruppen bei?
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Transformation universitärer Bildungsräume
Eine transformative Universitätsucht Antworten auf sich ständig verändernde Anforderungen in einer Gesellschaft. Sie macht dabei nicht nur die Veränderungsprozesse zum Kern von Forschung, Lehre und Transfer, sondern gestaltet die dafür notwendigen Rahmenbedingungen kollaborativ mit regionalen Akteur*innen. Als Brückenbauende eines solcherart geöffneten Bildungsraums agieren Studierende als transformative ambassadors sie lernen Perspektiven von Wissenschaft und Gesellschaft zu reflektieren und nachhaltige Möglichkeitsräume als gemeinsamen gesellschaftlichen Raum zu gestalten. Sie lernen dabei, sich auch nach dem Studium in gesellschaftliche Prozesse einzubringen und spezifische regionale Bedürfnisse mitzugestalten (Chatterton/Goddard 2000). Gut leben, lernen und arbeiten wird zum Motto eines neu definierten regionalen Bildungsraums. Für eine solche Neuinterpretation von Universität baut das Projekt auf bereits bestehenden Transformationsprojekten auf und führt sie im gerade in Bau befindlichen Internationalen Wissenschaftszentrum im Rahmen des Projektes TrauBe zu einem transformativen Bildungsraum zusammen. Dabei entsteht eine neue Lehr- und Lernarchitektur, die sowohl physische als auch digitale Räume integriert, um flexible, partizipative und transdisziplinäre Lernformate zu ermöglichen, die weit über die Universität hinausdenkt: Die Universität wird zu einem Ort des Dialogs und der Ko-Konstruktion, der über die Grenzen des Campus hinaus in die Region wirkt.
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