
Perspektivwechsel für Soziale Nachhaltigkeit
Im Rahmen das Projektes wird eine Simulation erarbeitet, in der unterschiedliche Perspektiven im Zusammenspiel von Immobilienprojektentwicklung und Gemeinwesenarbeit durch Studierende eingenommen und erfahrbar gemacht werden. Damit werden nicht nur Aspekte der Nachhaltigkeitstransformation zugänglich gemacht, die regelmäßig auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur*innen angewiesen ist, sondern auch ein Schwerpunkt auf die soziale Dimension der gelegt, die bislang deutlich weniger im Fokus steht. Letzteres gilt insbesondere für die Immobilienbranche, die nicht selten egozentrisch und rein renditeorientiert agiert. Die Student*innen erlangen durch die Simulation die Möglichkeit, praxisrelevantes Wissen selbstgesteuert zu erlernen und darüber hinaus das Zusammenspiel relevanter beteiligter Akteure einzuordnen und aus den Perspektiven anderer Akteure zu lernen. Durch nachvollziehbare Szenarien, die multimediale Aufbereitung der Rollen und die Organisation als Blockseminar, das angebunden an ein reales Wohnprojekt- oder Quartier zusätzlich die Einbindung von Mentor*innen aus der Praxis ermöglicht, ergibt sich eine praxisnahes, realistisches und inter- sowie transdisziplinäres Lernumfeld, in dem die akteurs- und fachübergreifende Nachhaltigkeitstransformation erprobt und erfahren werden kann.
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Manuskripte digital lesen lernen
Um Studierende philologischer und historischer Fächer in die Handschriftenkunde einführen zu können, fehlt es an digitalen Werkzeugen. Zum einen müssen die erheblichen fachwissenschaftlichen Barrieren zum kulturell bedeutsamen Material, das bislang nur für Expert:innen nachvollziehbar erschlossen ist, gemindert werden. Zum anderen sollen die Studierenden digitale Tools an die Hand bekommen, um das Quellenmaterial digital auswerten und für ihre Fragestellung nutzbar machen zu können. Denn das große Potenzial der unzähligen, im interoperablen IIIF-Format verfügbaren Scans konnte bisher in der Lehre kaum ausgeschöpft werden. Deshalb möchten wir zusammen mit den Studierenden in begleitenden Lehrveranstaltungen eine Reihe digitaler Werkzeuge entwickeln. Dazu gehören u.a. eine digitale Federkiel-App, eine Schriften-App, eine Maße-App und eine Einband-App. Außerdem sollen Tools weiterentwickelt werden, die die multispektrale Erfassung und Auswertung, das digitale Editieren und Annotieren sowie Formen des Storytelling ermöglichen. Die Studierenden sollen so angeleitet werden, wissenschaftliche Ansprüche an Tools anwendungsorientiert formulieren zu können, die Entwicklung zu begleiten und die Tools schließlich für ihr Studium und die eigene Forschung zu nutzen.
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