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Learn Impacts on Vital signs - Experimental study

In den Vorlesungen zur Medizin- und Rehabilitationstechnik lernen Studierende Verfahren zur Erhebung von Vitalparametern, sowie deren physiologischen Ursprung kennen. Das neue praxisbezogene Lehrformat knüpft an die theoretischen Grundlagen an und ermöglicht es den Studierenden in Kleingruppen an einem selbstgewählten Beispiel den Einfluss von unterschiedlichen Aktivitäten auf verschiedene Vitalparameter zu untersuchen. Die Aktivität soll dabei aus dem Universitären gewählt werden, bspw. die Herzratenmessung beim Fliegen, unterstützt durch den studentischen Verein Akaflieg Berlin e.V. Die Projektidee fördert somit auch die Interdisziplinarität und Vernetzung mit anderen Studiengängen oder studentischen Vereinigungen. Die Studierenden entwickeln eigene Sensorik, ein Studiendesign, erheben Daten und werten diese aus. Dabei lernen sie die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Methoden und Einflüsse auf die Vitalparameter und die regulativen und ethischen Anforderungen kennen. Die von der Lehrkraft begleiteten Diskussionen im Plenum sollen den Austausch untereinander und positive Synergien fördern. Die Studierenden stärken in dem Modul ihre Teamfähigkeit, Selbständigkeit sowie den verantwortungsvollen Umgang mit ethischen Fragestellungen und Datenschutz. Zur stetigen Verbesserung der Lehre nutzt die Projektidee Methoden des User-Centered Designs für die Entwicklung, Evaluierung und Optimierung des Lehrmoduls durch von der Lehrkraft durchgeführte Workshops und Erhebungen.

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Immersive Bauwelten

Physische und digitale Modelle sind ein essentieller Bestandteil in der Lehre der Architektur und des Bauingenieurwesens, werden jedoch zumeist allein durch die Lehrenden vorgeführt und erläutert. Digitale Modelle erlauben es, Bauwerke oder Teilsysteme als dreidimensionales, umfängliches Modell zu erleben und diese in die Lehre zu integrieren. Dies ermöglicht eine viel aktivere Auseinandersetzung mit den jeweiligen Lehrinhalten, welche gemeinsam besprochen und erlebt werden können im Sinne einer gemeinsamen digitalen Exkursion. Digitale Modelle haben zudem den Vorteil, dass das Bauwerk wieder in seine Bestandteile aufgliedert, die Konstruktion der bereits gebauten Umwelten sichtbar gemacht (Röntgenblick), Details isoliert dargestellt, Bauzustände eingebunden oder die ursprüngliche Entstehung nachvollzogen werden kann. Das Applizieren zusätzlicher Informationen auf bestehende Bauwerke lässt immersive Welten entstehen, die abstrakte Ingenieurmodelle, numerische Simulationen oder räumlich verhafteten Bauwerkskontext erscheinen lassen. Dabei wird im Projekt ‚Immersive Bauwelten‘ VR, AR als auch MR Technik verwendet, um den virtuellen Raum noch eindrücklicher mit der Realität zu verblenden. Eine freie Zugänglichkeit der Modelle und der aufbereiteten digitalen Lernräume erlauben unterschiedliche Lehrkonzepte, eine Nutzung auch an anderen Hochschulen und ein von Ort und Zeit unabhängiges asynchrones, selbstbestimmtes Lehren und Lernen.

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