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14 Ergebnisse
  • Projekt 101220
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Studentischer ThinkTank Lehrentwicklung

    Das Projektvorhaben besteht darin, die „Strategietagung für Studium & Lehre“ (Ziethener Klausurtagung), die jährlich von dem/der amtierenden Vizepräsident*in für Studium und Lehre veranstaltet wird, als einen studentischen ThinkTank zu veranstalten. In einem experimentellen Format wollen wir die Planung und Gestaltung der Tagung 2023 in die Hände von Studierenden legen und auf diese Weise eine für alle beteiligten Akteure neue Form studentischer Partizipation auf zentraler Ebene erproben. Studierende werden damit zu Gestalter*innen der Lehr- und Lernkultur an der TU Berlin und strategischen Akteur*innen. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre eigene Perspektive auf das Lehren und Lernen an der TU Berlin von Anfang an einzubringen und zugleich den inhaltlichen, organisatorischen und personellen Rahmen für die Tagung zu setzen. Im Rahmen unseres Experiments wird für den Projektzeitraum so ein Rollenwechsel vollzogen, der die Position und den Handlungsspielraum der Studierenden gegenüber der Hochschulleitung deutlich erweitert.

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  • Projekt 101210
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Digital-o-mat | Lehrideen auf Knopfdruck

    Das Projekt stellt Lehrenden mit dem Digital-o-mat ein einfaches Tool zur Verfügung, mit dem sie für ihr individuelles Veranstaltungsprofil passende Empfehlungen zu digitalen Formaten und Methoden für die eigene Lehre erhalten. Er funktioniert ähnlich wie der Wahl-o-mat vor der Bundestagswahl, der durch Beantwortung von Fragen und deren Wichtung Parteien mit der größten inhaltlichen Schnittmenge ausgibt. Beim Digital-o-mat werden die Ergebnisse auf Grundlage von Rahmenbedingungen (Anzahl der TN, SWS, Semester, …), Lernaktivitäten (Rechnen, Diskutieren, Experimentieren, …), persönlichen Präferenzen und technischer Ausstattung erzeugt. Lehrende erhalten so Empfehlungen zu möglichen digitalen Lehrszenarien, konkrete Ideen zu passenden Methoden und Tools sowie Tipps zur Medienproduktion für ihre Veranstaltung. Benutzerfreundlichkeit und der Fokus auf ausgewählte, einfache Szenarien und Tipps erleichtern den Transfer auf die eigene Lehrveranstaltung. Aha-Erlebnisse und kleine, umsetzbare Schritte haben Vorrang vor dem Anspruch auf Vollständigkeit. Der Digital-o-mat steht online frei zur Verfügung. Lehrende der TU Berlin erhalten zusätzlich Hinweise auf Weiterbildungen, Beratungsangebote und Möglichkeiten zur Medienproduktion. Der Digital-o-mat übernimmt damit einen wichtigen Beitrag, um neue Lehrideen aus den vergangenen Semestern mit weniger Aufwand in die Lehre auf dem Campus zu überführen und dort dauerhaft einzubetten.

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  • Projekt 101152
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    GeoKI: Leitfäden für die Analyse von Geodaten

    Das Bedürfnis, KI auf aktuelle Fragestellung in komplexen Forschungsgebieten, wie beispielsweise den Wechselwirkungen von Klima und Umwelt, anzuwenden, nimmt stetig zu. Angewandte Studiengänge beinhalten aber oft keine ausreichende Mathematik-und Informatikausbildung, um eine mathematisch korrekte Datenverarbeitung durchzuführen.Im Rahmen dieses Projektes soll jeder und jedem interessierten v.a. Studierenden Leitfäden für die korrekte Analyse von Geodaten zur Verfügung gestellt werden. Dies geschieht über das zu entwickelnde GeoKI-Lab, welches mithilfe von Studierenden für Studierende entwickelt wird. Im GeoKILab können Algorithmen nachvollzogen und mithilfe von Jupyter Notebooks nachprogrammiert werden. Studierende werden direkt in die Lehrentwicklung einbezogen.Darüber hinaus werden Kurse für Studierende und Schüler*innen angeboten, in denen - vom Erheben unterschiedlicher Geo-Daten über die KI-Anwendung bis hin zur Interpretation der Ergebnisse - Leitfäden praktisch erlebt werden können. Insgesamt entsteht ein deutschlandweit einzigartiges GeoKI-Lab, welches ein hohes Transferpotential auf weitere Anwendungsgebiete wie beispielsweise den Wirtschaftswissen oder der Medizin hat.

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  • Projekt 101156
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Innovate!

    „Innovate!“ entwickelt und implementiert eine neue Form der Lehre im Modul Einführung in das Innovationsmanagement, das sich jedes Semester an ca. 400 Wirtschaftsingenieure/-informatiker richtet. Dabei geht es primär um verbesserte Lernzielerreichung, Begeisterung und Motivation zum Studium und aus operativer Sicht um eine stabile Routine in einem sehr großen Kurs. Die neue Veranstaltung kombiniert ein Vorbereitungsmodul, zum interaktiven Einstieg in das Thema und zur software-gestützten optimierten Gruppenbildung, ein geblocktes Präsenzmodul zur Lösung einer konkreten Produktentwicklungsaufgabe und (3) ein asynchrones Online-Nachbereitungsmodul. Im zentralen Präsenzmodul arbeiten die Studierenden in Gruppen jeweils an einer konkreten Produktentwicklungsaufgabe, die mit Fischertechnik Robotics umzusetzen ist. Die Gruppen sind dabei in einer jeweils simulierten Organisation positioniert und arbeiten untereinander im Wettbewerb. Im Verlauf der Produktentwicklung sind Aufgaben im Innovationsprozess der simulierten Organisation zu erledigen (z.B. Ressourcenfreigabe). Das Design der Aufgaben führt u.a. Unsicherheit zur Aufgabenstellung ein (Kundenwünsche), überrascht mit IPR-Problematik und fordert ökologische Nachhaltigkeit, so dass Aufgaben des Innovationsmanagements spielerisch ausprobiert werden. Gute Teillösungen von einzelnen Teams werden dann im Plenum vorgestellt und reflektiert. Jeder Tag schließt mit Kurz-Vorträgen aus der Unternehmenspraxis.

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  • Projekt 101125
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Reallabor Wald

    Im Rahmen eines Reallabors verlegt das Fachgebiet Nachrichtenübertragung Lehrveranstaltungen in Naturschutzgebiete mit erhöhter Waldbrandgefahr, als Ausgangspunkt für transdisziplinäre Forschungsinitiativen der Studierenden. Die Frage, wie persönliche Kompetenzen mit den Anforderungen der Welt in Einklang gebracht werden können, steht im Mittelpunkt dieses Vorhabens. Ob durch technisch unterstützte Löschmethoden, den Einsatz von Brandmeldern oder die Erhöhung der Sichtbarkeit der Waldbrandproblematik – das übergeordnete Ziel besteht darin, das Format Reallabor allgemein in die Ausbildung von Studierenden zu integrieren und dabei ergebnisoffen zu bleiben. Das Projekt gliedert sich in vier zentrale Elemente: Eine Exkursion, bei der in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren die spezifischen Herausforderungen in den betroffenen Regionen Griechenlands und auf Korsika erörtert werden. Expertenworkshops, welche existierende technische und menschliche Lösungsansätze evaluieren und fächerübergreifende Vernetzung der Studierenden ermöglichen. Die ergebnisoffene Erarbeitung prototypischer Lösungsansätze. Eine öffentliche Ausstellung, die die erarbeiteten Lösungsansätze einem breiten Publikum präsentiert und zur Diskussion stellt.

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  • Projekt 101104
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Zukunftskompetenz Interdisziplinarität. Didaktische Tools für die Technikfolgenabschätzung am Beispiel von grünen Technologien

    Der bislang wenig erfolgreiche Versuch, Technikfolgen mit immer noch mehr Technik zu begegnen, zeigt dass die großen Probleme unserer Zeit wie der Klimawandel nun einmal nicht monodisziplinär gelöst werden können. Das liegt daran, dass keine Disziplin allein in der Lage ist, die Gesamtfolgen von Technologien einzuschätzen. Die Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit gilt deshalb als Schlüsselkompetenz für eine nachhaltige Entwicklung. Derzeit bieten die MINT-Curricula vieler Technischer Universitäten Studierenden kaum Gelegenheit, diese Schlüsselkompetenz zu entwickeln, sehen sie bestenfalls „schwach“ interdisziplinäre Projekte (zwischen MINT-Studiengängen) vor, ohne Technik bspw. in ihrer gesellschaftlichen Komplexität zu betrachten oder die interdisziplinäre Zusammenarbeit durch die Studierenden reflektieren zu lassen. Nur so könnten sie aber aus der reinen Arbeitsform eine Kompetenz entwickeln, die sich auf andere Kontexte übertragen lässt. Das Projekt "Zukunft jetzt!" wagt ungewöhnliche didaktische Wege, um die Lernvorteile „starker“ interdisziplinärer Zusammenarbeit (zwischen Technik-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften) zu ermöglichen - selbst da, wo diese Vielfalt in den Lerngruppen fehlt. Die Studierenden werden zu Beforschenden ihrer Selbst und entwickeln gemeinsam mit den Wissenschaftler*innen didaktische Methoden, um eine schwache interdisziplinäre Zusammensetzung der Lerngruppe zu kompensieren - das Ganze am Beispiel "Grüner Technologien".

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  • Projekt 100982
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Transdisziplinäre Hybridlehre am Beispiel technisch komplexer Systeme

    Mikrosysteme sind Querschnittstechnologien mit disziplinübergreifender Komplexität. Das Lösen komplexer Probleme durch inter- und transdisziplinäre Ansätze ist in der Forschung etabliert. Lehre dagegen ist disziplingebunden. Studierenden wird weder die Methodenkompetenz vermittelt noch ermöglicht,inter- transdisziplinäre Netzwerke aufzubauen. Das Lehrkonzept soll dies durchdringen und eine Selbstbestimmung in der Ausbildung persönlicher Kompetenz ermöglichen. Die Herausforderung besteht in der Etablierung einer Lehrform, in der die disziplinären Lerninhalte virtuell zu einem transdisziplinären Lerninhalt zusammengeführt werden. Die pandemiebedingte Entwicklung ermöglicht dies mit Zuhilfenahme hybrider Lehrkonzepte, indem die Studierenden unter Verfolgung ihrer spezifischen Lernziele gemeinsam problemorientiert an realen technischen Problemstellungen arbeiten. Die Bewältigung dieser Herausforderung bedarf jedoch eines geeigneten didaktischen Konzeptes, das die Disziplinen in einer gemeinsamen virtuellen Plattform vereint, in der sich die Studierenden vernetzen können und individuellen Zugriff auf die unterschiedlichen Lehrinhalte haben sowie einem Mehrwertsystem, von dem alle integrierten Parteien profitieren.

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  • Projekt 100972
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Treasure Hunting

    Treasure Hunting bringt einerseits Patente in Verwertung und eröffnet andererseits den teilnehmenden Studierenden den Weg in eine patentbasierte Unternehmensgründung. An den Universitäten werden eine Vielzahl von Patenten angemeldet, aber nur wenige werden wertsteigernd verwertet. Da die Patentanmeldung und der Erhalt sehr kostspielig sind, setzt das Projekt Treasure Hunting hier gezielt an: im Rahmen von Summer/Winter School bilden Studierende/Wissenschaftler:innen interdisziplinäre Gruppen, die für ausgewählte ungenutzte Patente aus dem universitären Patentportfolio innovative Geschäftsideen entwickeln und einen nachhaltigen Verwertungsplan erarbeiten. Hierbei werden Innovationsmethoden wie Design Thinking, Prototypenbau und Geschäftsmodellentwicklungsworkshops Anwendung finden. Somit erlernen die Studierenden die Fähigkeit in interdisziplinären Teams zusammenzuarbeiten, mit Patenten umzugehen, sie lernen durch KI-generierte Geschäftsmodelltypen verschiedene nachhaltige Geschäftsmodelle kennen und entwickeln die Expertise, selbst einen nachhaltigen Verwertungsplan für ihr ausgewähltes Patent zu verfassen. Dies kann ein Geschäftsplan für eine Gründung, ein Lizensierungsplan, oder eine Open Source Empfehlung darstellen. Studierenden können 12 ECTS erreichen, indem sie neben einem Pitch zur Vorstellung, auch ein mithilfe eines KI-Tools erstellten Kurzfilms den Verwertungsplan grafisch darstellen und animieren. Expertenvorträge und Keynotes ermöglichen das Netzwerken.

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  • Projekt 100969
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Forschung und Innovation in studentischer Exoskelettentwicklung

    RISE - der Name ist Programm. Das Fachgebiet Medizintechnik der TU Berlin startet zusammen mit der Studierenden-Initiative "Sozial engagierte Ingenieur*innen" (SEI) mit RISE ein innovatives und praxisbezogenes Modul an der TU Berlin, um querschnittgelähmten Menschen das "Aufstehen", sowie das Gehen zu ermöglichen. Gemeinsam mit Patient*innen wird von transdisziplinären studentischen Teams ein robotisches Exoskelett - also ein High-end-Hilfsmittel - entwickelt und optimiert. Ziel ist es, in aufeinander aufbauenden Arbeitspaketen, wie Konzeption, Entwicklung, Fertigung und Erprobung ein konkurrenzfähiges Exoskelett aufzubauen, welches im CYBATHLON 2024 (siehe https://cybathlon.ethz.ch/de) im Wettkampf von Para-Athlet*innen siegreich ist. Grundlagen des Maschinenbaus, der Elektrotechnik/Informatik, der Rehabilitationstechnik, sowie der Mensch-Maschinen-Interaktion und Public Relations werden erweitert und gebündelt. Durch intensive Betreuung und Beteiligung der Studierenden an Lehrinhalten, können neue, interaktive Lehrformen erprobt und weiterentwickelt werden. Die Kombination aus hoher gesellschaftlicher Relevanz, eigenverantwortliche Teamarbeit, forschungsnaher Entwicklung, sowie kompetitiven Charakter soll große intrinsische Motivation der Studierenden und Lehrenden freisetzen. Eine tiefe Einarbeitung in die einzelnen Teilgebiete wird mit dem Erwerb praktischer und sozialer Fähigkeiten verbunden. Dies bietet die ideale Ergänzung vorhandener medizintechnischer Module.

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  • Projekt 100902
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Interdisziplinarität in Aktion: Forschendes Lernen als Brücke zwischen Natur- und Geisteswissenschaften

    Als größtes Studienprogramm der TU Berlin bietet das Orientierungsstudium MINTgrün jährlich über 600 Studierenden Einblicke in die Vielfalt der Studiengänge an der TU. MINTgrün bringt hierzu Wissen und Erfahrungen aus verschiedenen Fachbereichen des MINT-Bereichs und der Geisteswissenschaften zusammen. Das Projektlabor „Interdisziplinarität in Aktion“ stellt unterschiedliche Fragestellungen, Methoden und Zugänge der Natur- und Geisteswissenschaften vor und verzahnt sie miteinander. Basierend auf dem Konzept des forschenden Lernens erproben Studierende die Möglichkeiten interdisziplinären Arbeitens und reflektieren diese in einem gemeinsamen Projekt. Dabei steht ein gemeinsamer Erkenntnisgegenstand und dessen historische wie zeitgenössische Repräsentation im Mittelpunkt. Studierende untersuchen unterschiedliche Formen der Beobachtung, der experimentellen Erfassung sowie der theoretischen Modellierung in ihrem historischen Wandel und diskutieren die Spezifizität der jeweiligen Repräsentationsformen, deren Möglichkeiten und Grenzen. Ziel des Labors ist es verschiedene, fachspezifische Zugänge kennenzulernen und diese durch fachübergreifende Diskussion zu reflektieren.

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  • Projekt 100818
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Künstlerische Forschung im urbanen Raum – Zeit Raum Archiv

    Mit filmischen Mitteln und künstlerischen Interventionen soll die Wirkmächtigkeit von Orten erforscht werden. Auf Exkursionen in Berlin und ausserhalb sollen Räume und Orte gesucht werden, die von aktiven Merkwürdigkeiten geprägt sind bzw. die vital ihr Umfeld prägen. Dabei sollen sich die Studierenden auf unkonnotierte, ihnen unbekannte räumliche Situationen und Orte einlassen und ein Wissen aus dem Prozess des eigenen/kollektiven Exponiert-Seins und der praktischen Beobachtung generieren. Als theoretisches Fundament werden Methoden der Raumtheorie und des Neuen Materialismus zum Verständnis von künstlerischer Bestandsaufnahme vermittelt. Zum einen kann so die Gesamtheit der Sinneseindrücke vor Ort eingefangen werden, zum anderen können Resonanzen und Korrespondenzen einer Vielzahl von nicht-menschlichen Aktanten spürbar werden. Im Sinne des Neuen Materialismus wird Material als aktiv und eigensinnig verstanden, Raum und sozialer Raum werden als eigenständige Protagonisten und Akteure begriffen. Die Studierenden werden dafür sensibilisiert und ermächtigt, mit mediopassiven Handlungsformaten Raum zu erschließen und komplexe Korrespondenzen zwischen Material, Raum und sozialem Raum zu begreifen. Wir verstehen den Film nicht als Mittel zum Zweck, sondern als künstlerische Kraft. Es findet ein Empowerment der Studierenden statt, die durch ihre praktische Beobachtung Wissen generieren, mit dem andere Studierende weiterarbeiten können.

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  • Projekt 100770
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Education & Applied Research on Soundscapes

    Lärm zählt weltweit zu den größten umweltbedingten Gesundheitsrisiken und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Aufgrund begrenzter Erfolge des klassischen Lärmschutzes, nimmt das Interesse an neuen Ansätzen zur nachhaltigen Verbesserung der Geräuschumgebung zu. Der integrative Ansatz des Soundscape verfolgt eine positivistische Sichtweise und hat das Potenzial Lücken des konventionellen Lärmschutzes zu schließen, da co-kreativ und partizipativ ortsspezifische Lösungen entwickelt werden. In der akademischen Wissensvermittlung ist es wichtig, akustisch-ökologische Ansätze in angewandten und praxisnahen Formaten nahezubringen, die es Studierenden ermöglichen, sich eigenständig mit Aspekten der nachhaltigen Stadtentwicklung zu beschäftigen. Im Lehrprojekt Education & Applied Research on Soundscape (EARS) sollen Studierende interdisziplinär lokale, aktuelle Themen des Lärm- und Umweltschutzes bearbeiten und in Projekten strategische Lösungen entwickeln. Dabei sollen Partizipationsverfahren genutzt und mit Stakeholdern kommuniziert werden. Neben der fachlichen Arbeit werden Themen wie Netzwerkarbeit, institutionsübergreifender Austausch und Moderation bei Interessenskonflikten behandelt. Das Lehrprojekt EARS befähigt Studierende auf Basis projektorientierten Lernens Lösungen für die Berliner Stadtentwicklung abzuleiten und zu vermitteln. Die Ergebnisse werden anschließend in einer Ausstellung präsentiert.

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  • Projekt 100740
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Compressor Aerodynamics Tangible and Application Oriented

    Das beantragte Projekt ermöglicht die Konzeptionierung sowie Implementierung einer projektorientierten Lehrveranstaltung des Fachgebiets Luftfahrtantriebe der Technischen Universität Berlin. Ziel des Projekts ist es, neben der Konzeption der LV einen speziell für die Ausbildung vorgesehenen Windkanal (einen Vertikalverdichter) zu entwickeln, welcher die Leistungsbeurteilung einer sog. Verdichterstufe, als Beispiel für eine Triebwerkskomponente, erlaubt. An dem Windkanal werden mehrere studentische Projektgruppen die Verdichterstufen experiementell validieren, welche vorab mithilfe verschiedener Auslegungsmethoden designt und mittels des Rapid Prototyping gefertigt wurden. Zu den geplanten Lehrinhalten zählen nicht nur industrierelevante Prozessketten zur Auslegung von Axialverdichtern, sondern auch Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten, die Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse aus dem Bereich Verdichteraerodynamik als auch die strategische Suche nach gesellschaftlich relevanten, offenen wissenschaftlichen Fragestellungen.

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  • Projekt 100672
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Learn Impacts on Vital signs - Experimental study

    In den Vorlesungen zur Medizin- und Rehabilitationstechnik lernen Studierende Verfahren zur Erhebung von Vitalparametern, sowie deren physiologischen Ursprung kennen. Das neue praxisbezogene Lehrformat knüpft an die theoretischen Grundlagen an und ermöglicht es den Studierenden in Kleingruppen an einem selbstgewählten Beispiel den Einfluss von unterschiedlichen Aktivitäten auf verschiedene Vitalparameter zu untersuchen. Die Aktivität soll dabei aus dem Universitären gewählt werden, bspw. die Herzratenmessung beim Fliegen, unterstützt durch den studentischen Verein Akaflieg Berlin e.V. Die Projektidee fördert somit auch die Interdisziplinarität und Vernetzung mit anderen Studiengängen oder studentischen Vereinigungen. Die Studierenden entwickeln eigene Sensorik, ein Studiendesign, erheben Daten und werten diese aus. Dabei lernen sie die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Methoden und Einflüsse auf die Vitalparameter und die regulativen und ethischen Anforderungen kennen. Die von der Lehrkraft begleiteten Diskussionen im Plenum sollen den Austausch untereinander und positive Synergien fördern. Die Studierenden stärken in dem Modul ihre Teamfähigkeit, Selbständigkeit sowie den verantwortungsvollen Umgang mit ethischen Fragestellungen und Datenschutz. Zur stetigen Verbesserung der Lehre nutzt die Projektidee Methoden des User-Centered Designs für die Entwicklung, Evaluierung und Optimierung des Lehrmoduls durch von der Lehrkraft durchgeführte Workshops und Erhebungen.

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Projekt 100920
Projekt

Co³Learn - Innovative digitale Kooperation für das Lehren und Lernen

Das Projekt Co³Learn (Communication, Cooperation, Collaboration) der TU Braunschweig, Universität Hannover und Universität Göttingen entwickelt Lösungen zur Förderung der Kooperation der Studierenden in digitalen Lehr-Lernsettings. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von Lernerfahrungen, die die Potentiale heterogener Studierendengruppen nutzbar machen, indem sie die Bildung kooperativer Lerngruppen, die Qualität der Zusammenarbeit und das soziale Erleben im digitalen Raum fördern. Kooperation wird auf drei Ebenen mit steigendem Anspruch an soziale Interaktion und Technologie definiert: (1) Den gegenseitigen Austausch, (2) die arbeitsteilige Kooperation und (3) die kollaborative Konstruktion von Inhalt. Ziel des Projekts ist die digitale Förderung kooperativer Prozesse auf diesen Ebenen und entsprechender digitaler Kompetenzen von Studierenden und Lehrenden. Dafür sollen zusammen mit Stakeholder*innen Bedarfe für formelle und informelle Lehr-Lern-Settings gesucht und Lösungen in Form von digitalen Tools und Konzepten für die Zusammenarbeit erprobt, evaluiert und in Fächern verankert werden. Ergebnis des Projekts ist der breite Einsatz einer Toolbox für kooperatives, digitales Lehren und Lernen, die zum Transfer angeboten wird.

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Maßnahme 100357
Maßnahme

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Publikation 100108

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