
VReiraum - ein interdisziplinärer VR/AR-Makerspace für Studierende
In der Lehrkräftebildung der Universität Potsdam werden vermehrt Virtual- und Augmented Reality-Szenarien eingesetzt, um bei Studierenden fachspezifische Kompetenzen im Umgang mit VR und AR aufzubauen. Das VReiraum-Projekt führt die Aktivitäten sechs verschiedener Fächer in einem interdisziplinären Makerspace zusammen. Dazu stehen einerseits zwei VR-Labore zur Verfügung, andererseits ist der VReiraum-Makerspace v.a. durch Wissenstransfer und interdisziplinären Austausch gekennzeichnet. Denn die Lehrveranstaltungen werden so verschränkt, dass Studierende fachübergreifend kollaborieren und auf die Forschungsexpertise und Beratung aller Dozierenden zugreifen können. Die angehenden Lehrkräfte entwickeln so unter professioneller Anleitung eigenständig virtuelle Lernwelten und testen sie in der Schulpraxis. Ende des Wintersemesters wird das Format des Makerspace zwischenevaluiert und für das Sommersemester angepasst. Das Projekt schließt mit einem BarCamp ab, in dem die Produkte der Studierenden und die Projekterkenntnisse mit allen Interessierten diskutiert werden. Ziel des Projekts ist, mittels iterativer, qualitativer Forschungsansätze Gelingensbedingungen für den Einsatz von VR/AR in der universitären Lehrkräftebildung zu extrahieren und das Format des Makerspace als innovatives Lehrformat zu evaluieren.
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Clinical Education in Global Justice
Ziel des Projektes ist, die Kompetenz-, Transfer- und Praxisorientierung sowie die Interdisziplinarität und Internationalität der juristischen Lehre an der Universität Erfurt nachhaltig zu stärken. Zu diesem Zweck entwickelt und erprobt das Projekt ein innovatives Programm zur Clinical Education in Global Justice in den staatswissenschaftlichen Studiengängen. Das Programm ermöglicht Studierenden, rechtliche Inhalte im Wege erfahrungsbasierten und forschenden Lernens selbst zu erarbeiten und diese in realen Praxisfällen exemplarisch zugunsten benachteiligter Rechtssuchender iSd. Service Learning anzuwenden. Durch exemplarische Beschäftigung mit konkreten Ungerechtigkeiten erfahren Studierende, dass Recht nicht neutral ist, und machen sich eigene Privilegierungen, Vorurteile und soziale Verantwortung bewusst. Das Projekt etabliert ein kompetenzorientiertes, dreisemestriges Clinic-Curriculum und institutionalisiert die Zusammenarbeit mit Praxispartnern. Es bindet die Ausbildung in globale Clinic-Netzwerke und Lernpartnerschaften ein, in deren Rahmen Erfurter Studierende gemeinsam mit Studierenden aus dem Globalen Süden praxisfallbezogen lernen. Flankiert wird die Clinic von einem Outreach-Programm, in dem Studierende Medien- und Kommunikationskompetenz erwerben und zum gesellschaftlichen Wissenstransfer beitragen.
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