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Digitales Kuratieren in der kunst- und kulturwissenschaftlichen Lehre

Studierende erlernen und erproben digitale Strategien der Präsentation von Sammlungsobjekten und kulturhistorischen Themen – und erwerben so bereits im Studium wichtige Kompetenzen für zukünftige Tätigkeiten in Museen, Bibliotheken und anderen Kulturinstitutionen. Der zukunftsweisende Aufgabenbereich des digitalen Kuratierens ist bisher noch kaum curricular in der kunst- und kulturwissenschaftlichen Lehre verankert. In explorativen Projektseminaren können Studierende nun die aktuelle Praxis von digitalen Ausstellungen über Content Curation von Websites bis zu Social Media-Formaten gemeinsam erkunden, analysieren und reflektieren sowie eigene Konzepte in laborartigen Praxisübungen technisch erproben. Als Ergebnis dieses Projekts an der Schnittstelle von Forschungsorientierung und Praxisnähe entsteht eine Online-Dokumentation: Diese enthält einen Pool von Studierenden ausgewählte Best Practise-Beispiele, dazu Ideenskizzen und Dokumentationen der prototypischen, studentischen Weiterentwicklungen sowie schließlich Handlungsempfehlungen, wie die aus den Lehrveranstaltungen gewonnenen Erfahrungen als Ressourcen von Lehrenden genutzt werden können, um das Thema nachhaltig in die Lehre einzubinden. Durch die Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen wirkt das Vorhaben auch direkt in die Öffentlichkeit hinein.

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Das Projekt D2C2 adressiert vier Herausforderungen von zehn sächsischen Hochschulen sowie der BA Sachsen: (1) digitale Kompetenzen von Studierenden in der grundständigen Lehre entwickeln, (2) didaktisch fundierte digitalisierte Werkstatt- und Laborarbeit ermöglichen, (3) den didaktisch fundierten Einsatz eines OER-Aufgabenpool für Mathematik als Grundlagenfach etablieren und (4) ein gemeinsames didaktisches, technisches und rechtliches Verständnis für digitale Prüfungen schaffen. Dies wird in sechs "fachspezifischen Professional-Learning-Communities" umgesetzt: Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Psychologie (Psychotherapie), Gesundheits-/Sozialwesen und Kunst/Gestaltung. Um die Digitalisierung des Lehrens und Lernens in den Disziplinen zu realisieren, wird konsequent und umfassend auf die Ansätze "Students as Partners" und "Scholarship of Teaching and Learning" gesetzt. Die Gesamtkoordination liegt beim Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS). Die Prorektor:innen der HDS-Leitung bilden den Lenkungskreis. Der Wissenschaftliche Beirat des HDS und der Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen bilden den Projektbeirat.

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