
Q_M_itgestalten. Vom studentischen Lernen zur Partizipation
Seit der Systemakkreditierung 2012 veranstaltet die Universität Potsdam ein Schulungsseminar, mit dem Studierende auf die Rolle als studentisches Mitglied der hochschulinternen Akkreditierungskommission vorbereitet werden. Allerdings werden die sich bietenden Potenziale zur Förderung von Kompetenzen im Bereich des Qualitätsmanagements (QM) bislang nicht ausgeschöpft. Ziel des Projekts Q_M_itgestalten ist es, das bestehende Seminar zu evaluieren und umfassend neu zu konzipieren, um theoretische Kenntnisse sowie praxisnahe Kompetenzen des QM zu vermitteln, dessen Relevanz sich schließlich in immer mehr Berufsfeldern zeigt. Somit soll ganzheitliches QM am Beispiel von Lehre und Studium erlebbar werden. Die Studierendenschaft soll zielgruppenorientiert in ihrer gesamten Vielfalt adressiert und attrahiert und auf diese Weise für studentische Partizipation gewonnen werden. Hiermit soll die studentische Beteiligung an hochschulischen Entwicklungsprozessen angeregt werden, indem klassische Verhinderungsfaktoren wie mangelndes Wissen, fehlende Sichtbarkeit von Nutzen und Einflussmöglichkeiten abgebaut werden. Mit der Durchführung findet eine formative Evaluation des Seminars statt. Die reflektierten Erfahrungen aus der Umsetzung des Seminars werden zudem für die Fach-Community aufbereitet. Mit dem Ergebnistransfer aus dem Projekt Q_M_itgestalten wird das bisher nur geringe Wissen über Möglichkeiten der Förderung studentischer Partizipation im Bereich Lehre und Studium erweitert.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Stahlbau 4.0: Digitalisierte Planung und Fertigung
Das moderne Aufgabenfeld im Bauwesen befindet sich durch die voranschreitende Digitalisierung im stetigen Wandel. Um materialeffizient zu bauen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wird vermehrt auf serielles Bauen mit einem hohen Automatisierungsgrad gesetzt. Besonders im konstruktiven Stahlbau hängen die digitale Planung, die automatisierte Fertigung sowie die Montage von Bauteilen unmittelbar zusammen, erfolgen jedoch räumlich und zeitlich getrennt. Dies erfordert ein hohes Maß von interdisziplinärer Kommunikation aller Projektbeteiligten.Erste Teilaspekte der digitalisierten Planung, wie bspw. die Vernetzung von Planungsständen mit dem Building Information Modeling sind bereits in der universitären Lehre repräsentiert. Im Rahmen des Projekts DigiStahl erfolgt die ganzheitliche Betrachtung von Planung, Fertigung und Montage sowie der gegenseitigen Wechselwirkungen in einem Co-Learning-Lab (CLL). Im CLL planen die Studierenden kooperativ ein Beispielbauwerk und begleiten dieses durch die automatisierte Fertigung in einer Lehrwerkstatt mit CNC-Fräsen, Wasserstrahlschneideanlage und Schweiß-Cobot bis zur Fertigstellung.Durch den ganzheitlichen Ansatz des CLL-Konzepts erlernen die Studierenden digitale Planungskompetenzen im konstruktiven Ingenieurbau. Die interkulturelle Kommunikation wird anhand der Arbeit im Projektteam gezielt gefördert. Das Lehrkonzept ist auf weitere Bereiche des digitalen Bauens und in andere Hochschulen übertragbar.
Projekt anzeigen
