
Pädagogisches Reflektieren in Bildungsräumen
Studien zeigen, dass Lehramtsstudierenden und päd. Fachkraftstudierenden die Transformation theoretischen Studienwissens in Professionskompetenzen in der Praxis eingeschränkt gelingt und dies durch ein Noch Mehr an Praxis nicht verbessert wird. PReBi setzt sich zum Ziel, Theorie-Praxis-Verzahnung mit einem visionären Modell reflexiver Bildungspraxis neu zu denken. Im Zentrum steht, dass Studierende systematisch Reflexion als inhärent für ihre fortlaufende Professionalisierung erfahren und erlernen. Die Praxis wird dabei zum Ausgangspunkt für fachspezifisches, theoriegeleitetes professionelles Reflektieren. PReBi setzt dabei auf drei Säulen: Reflexive Bildungspraxis:Studierende erlernen systematische Reflexion als Grundlage ihrer Professionalisierung, basierend auf einem generischen Rahmenmodell. Reflexive Bildungsräume (RBR):Bestehende Lehr-Lern-Labore werden zu RBR weiterentwickelt. Dort erproben Studierende Bildungsangebote, die videografiert und anschließend theoriegeleitet reflektiert werden. Die RBR sind flexibel ausgestattet und ermöglichen so individualisierte Settings. Street University (SU): Die SU erweitert den Bildungsprozess in den Sozialraum und ermöglicht die Erprobung informeller Lernangebote. PReBi wird durch KI-basierte Feedbacksysteme unterstützt und partizipativ evaluiert.Durch die Verankerung in der Rahmenprüfungsordnung und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wird eine nachhaltige Implementierung des Konzepts angestrebt.
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Individuelle Förderung in MINT Lehre
Individuell gibt es große Unterschiede bei Kenntnissen und Fähigkeiten von Studierenden. Dies führt zu Herausforderungen um Voraussetzungen nachfolgender Veranstaltung zu erfüllen und Lehrziele der Absolventen für den gesamten Studiengang zu erreichen. Lehrveranstaltungen mit der Übermenge aller fehlenden Kenntnisse und Fähigkeiten anzubieten scheitert an Lehrkapazitäten und Restriktionen in Bezug auf die Leistungspunkte. Außerdem soll ein attraktives Lehrangebot zahllose Wiederholungen bereits bekannten Lernstoffs vermeiden. Diese Herausforderung betrifft insbesondere den Übergang unterschiedlicher nationaler und internationaler Bachelorstudiengänge zu einem Masterstudiengang. Das Ziel des vorgeschlagenen Projekts ist daher eine personalisierte Lehre im Rahmen modularisierter Lehrveranstaltungen, wobei individuelle Lücken mit einer zugehörigen Komposition von Modulelementen geschlossen werden. Das Projekt wird modulare Lehrveranstaltungen im Bereich der eingebetteten Systeme und der medizinischen Informatik entwerfen. Kenntnisse und Fähigkeiten der Studierenden sowie die Lernergebnisse von Modulelementen und deren Abhängigkeiten sollen mittels Wissensgraphen modelliert werden. Schließlich werden Werkzeuge eine optimierte Komposition von Modulelemente für individuelle Studierende entwerfen und die jeweiligen Wissenslücken schließen. Die experimentelle Evaluation ist unter Einbeziehung der Studierenden der Studiengänge Informatik und Digitale Gesundheitswissenschaften geplant.
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