
Aus- und Fortbildungslabor für digitales Entwerfen und Bauen
Die Fahrt in die digitale Zukunft des Bauwesens bedarf Ideen, Zeit, Mut und Energie. Das Aus- und Fortbildungslabor für digitales Entwerfen und Bauen ist der Ort zum AUFLADEN von Kraft und Wissen, um teilzuhaben am digitalen Wandel. Ziel des Projekts ist das Erstellen eines geeigneten Lehr- und Weiterbildungskonzeptes zur Vermittlung von BIM, die didaktische Aufbereitung von Lerninhalten sowie die wissenschaftliche Evaluierung des neuen Konzeptes. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden dazu beitragen die Lehr- und Weiterbildungsangebote an der Hochschule zu verbessern, die Standardisierung der Lehr- und Weiterbildungsangebote voranzutreiben und hochschulübergreifend Anstöße und Ideen zu liefern. Das Projekt richtet sich an Studierende der Studiengänge entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Bau- und Immobilienwirtschaft, insbesondere an angehende Archi-tekt_innen, Bauingenieur_innen und Fachplaner_innen. Das Projekt dient dazu die Lücke zwischen Anfängern und Fortgeschrittenen der BIM Anwendung zu schließen, Studierende abzuholen, die noch Zugänge in das Thema suchen, um alle einzubinden in den digitalen Wandel.
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Forschend im Labor Lernen
Das natur- und ingenieurwissenschaftliche Labor ist ein Ort des Entdeckens, des Ausprobierens und der Kreativität. Während der Pandemie ließen sich Laborpraktika nur schlecht durch Onlineformate ersetzen. Laborarbeit ist damit zentraler Bestandteil des Präsenzstudiums. Leider entspricht die Studienwirklichkeit gerade in den ersten Semestern nicht diesem Ideal des entdeckenden kreativen Lernens. Vielmehr haben die Studierenden in klar vorgegebenen Schritten längst bekannte Sachverhalte nachzuvollziehen, was zu Unzufriedenheit, verringertem Lernerfolg und erhöhten Durchfallquoten führt. Um der Situation entgegenzuwirken wollen wir im ersten Schritt die bestehenden Laborpraktika erfassen und einen Information-Hub Labordidaktik aufbauen. Mit einem Fokus auf Lernzielorientierung und Kompetenzentwicklung in der Laborarbeit gestalten wir die Labordidaktik durch eine zentrale Koordinationsstelle gemeinsam mit Lehrenden neu. Dies führt zu einer Diversifizierung der Laborauswahl mit Hands-on-, hybriden, virtuellen und simulierten Formaten. Im zweiten Schritt erproben wir das Praktikumskonzept im Rahmen der Lehrveranstaltung Experimentalphysik für Ingenieure. Mit zentraler labordidaktischer Unterstützung werden wir offene Aufgabenstellungen entwickeln, welche die Studierenden selbstgesteuert und selbständig lösen können. Ergänzend dazu wird das neue Laborkonzept aus Sicht der Lehrenden und Lernenden evaluiert und die Übertragbarkeit auf weitere Fachrichtungen geprüft.
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