
Kausale Inferenz, Maschinelles Lernen und Reproduzierbare Forschung
Das Projekt KMR strebt an, moderne empirische Verfahren der kausalen Inferenz, des maschinellen Lernens und der reproduzierbaren Forschung in große verpflichtende Lehrveranstaltungen der Ökonometrie in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen zu tragen, hier zunächst konkret die Einführung in die Ökonometrie (Wintersemester, 6 ECTS) an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Umfangreiche open source-Materialien machen die Projektergebnisse anderen Studierenden und Lehrenden zugänglich. Der Arbeitsplan des Projektes gliedert sich in die vier Arbeitspakete Identifikationsstrategien (AP1), Maschinelles Lernen (AP2), Implementierung empirischer Forschung (AP3) und einem open-source-Kompendium (AP4). AP1 macht moderne kausale empirische Strategien wie difference-in-differences oder regression discontinuity zugänglich für Bachelorstudierende. AP1 adressiert erfolgreiche prädiktive Verfahren wie decision und regression trees und random forests. AP3 widmet sich der Vermittlung von Kompetenzen zur reproduzierbaren Forschung. Hierzu gehören die Integration von Text und statistischer Analyse ("RMarkdown"), interaktive Präsentation ("Shiny"), Versionskontrolle ("Github") oder die Erstellung von Paketen. AP4 erstellt ein open source-Online Kompendiums (AP4), das die Inhalte des Moduls frei zugänglich veranstaltungsbegleitend, aber auch zum Selbststudium bereitstellt.
Auf Einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Philotastisch Sonderbaren Fragestellungen vielperspektivisch begegnen
Im Projekt Philotastisch wird ein inklusives Seminarkonzept im Studiengang Sonderpädagogik/Sachunterricht entwickelt und erprobt, das zum Ziel hat, mit Methoden der Biografiearbeit und der Persönlichkeitsbildung die Resilienz der Seminarteilnehmenden sowie individuelle und selbstständig organisierte Lernprozesse zu fördern. Um die in der Sonderpädagogik vielfach geforderte Begegnung mit und Wertschätzung von Diversität konkret umzusetzen und den Theorie-Praxis-Transfer zu verbessern, wird das Seminar partizipativ, also unter Einbezug von Menschen mit Behinderung, durchgeführt. Das Arbeiten in inklusiven Kleingruppen und der damit verbundene Austausch zu Fragen, die nicht (allein) auf der Basis von Wissen zu beantworten sind, sondern bei denen eigene Erfahrungen und Biografien wesentlich sind, wirft einen positiven Blick auf den Umgang mit Diversität. Im Fokus des Seminares stehen philosophische Fragestellungen, die in selbstgewählten Kleingruppen interessengeleitet und projektorientiert erarbeitet werden. Die philosophischen Fragen eröffnen einen ergebnisoffenen Arbeitsprozess unter Einbezug verschiedener Perspektiven. Ziel dabei ist es, dass die Teilnehmenden individuelle (Lern-)Wege gehen und damit die Kompetenzen des selbstständigen Lernens, des vernetzenden Denkens und des Problemlösens gefordert und gefördert werden. Das Lernen wird durch das Lehrtandem selbst und durch zwei studentische Hilfskräfte, die als Peer-Berater*innen eingesetzt werden, begleitet.
Projekt anzeigen
