
SKiLLs - Simulationsspiel zur Kompetenzentwicklung
Aufgabe der Sicherheitstechnik (SiTe) ist die Identifikation, Bewertung und Vermeidung von Risiken bei der Arbeit mit dem Ziel der Förderung sicherer Arbeit. Die Arbeitswelt wandelt sich beschleunigt durch Makro-Trends wie Digitalisierung und Globalisierung. Dem steht eine alternde und schrumpfende Erwerbsbevölkerung gegenüber. Zunehmend werden daher von der SiTe individuelle, problembasierte und interdisziplinäre Lösungen zur Gestaltung der Arbeitswelt erwartet, was ein Kompetenzset jenseits des reinen Fachwissens erfordert. Bisher basiert die Lehre jedoch traditionell noch überwiegend auf Lehrmethoden, die kaum aktivierende, praxisorientierte und konstruktive Lernumgebungen bieten und somit nicht hinreichend geeignet sind, die geforderten Kompetenzen zu entwickeln.SKiLLs zielt durch die Integration eines semesterlangen Simulationsspiels in die arbeitswissenschaftliche Lehre der SiTe an der Universität Wuppertal darauf ab, berufsnahe und interdisziplinäre Szenarien für realweltliches Problemlösen einzuführen, die Wirksamkeit der Maßnahme zu evaluieren und Chancen und Grenzen für Lernende/Lehrende aufzuzeigen.Sicherheitsingenieur*innen stehen exemplarisch für das Berufsfeld Ingenieurswissenschaften, wo interdisziplinäres Denken und Handeln aus der Praxis immer wieder gefordert, in der Ausbildung methodisch-didaktisch jedoch noch nicht hinreichend verankert ist. Daher wird im Projekt ein Umsetzungskonzept für die Lehre in anderen Ingenieurberufen entwickelt und verbreitet.
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InterDisciplinary Education Additive Manufacturing Lab
An der Technischen Universität München wird in den unterschiedlichsten Fachrichtungen im Bereich der Additiven Fertigung geforscht (Bauwesen, Maschinenbau, Luftfahrt, Circular Economy, Chemie, Architektur uvm.). 3D Druck mit allem, was dazu gehört, möchten wir den Studierenden näherbringen und sie dabei unterstützen, ihr eigenes Interessensfeld zu finden und zu vertiefen. Sei es die Simulation, die Materialentwicklung, die Prozessoptimierung, die Digitalisierung, die Prozessüberwachung oder etwas ganz anderes. Im Rahmen von IDEAL soll ein ganzheitliches Konzept (Beratungs- und Orientierungsplattform) für die Lehre im Bereich der Additiven Fertigung an der TUM entstehen von der ersten Vorlesung bis zum Berufseinstieg. Interaktiv und digital, aber auch mit einer Ansprechperson vor Ort können die Studierenden ihren eigenen Weg und ihren eigenen Fachbereich finden und mit neuen Lehrkonzepten die Expert:innen von Morgen werden. Hauptbestandteil des Projekts wird der Aufbau eines Virtual Reality Additive Manufacturing Labs. So lernen die Studierenden, was hinter dem Begriff Virtuelle Realität steckt und wie man diese umsetzt. Ziel ist, dass Studierende Additive Fertigungsprozesse erleben, die ansonsten z.B. aus sicherheitstechnischen Gründen nur sehr schwer zugänglich sind. Diese vollkommen neu gedachten virtuellen Lernräume ermöglichen Lernen im authentischen Kontext sowie ein individuelle Lernerfahrung, die essenzielle Vorteile im Vergleich zum Standardpraktikum bietet.
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