
Experimentelle Formate für Kunst und Design
Im Rahmen des experimentellen Vorhabens "FORM IT" werden Studierende dazu befähigt, aktiv zur Gestaltung ihrer Lehre beizutragen. Dies geschieht durch die Mitwirkung an der Entwicklung eines Beteiligungsprozesses, die Koordination durch Studierende und die Durchführung einer Pilotveranstaltung. Für die Themen "beyond Curriculum" werden Kriterien wie Inklusion, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Relevanz vorgeschlagen. Das Ziel des Vorhabens ist es, sicherzustellen, dass gesellschaftlich-relevante Themen sowie unternehmerische Kompetenzen in Studiengängen/Studienmodulen integriert werden und eine Mitwirkung Studierender ermöglicht wird. Langfristig soll dies zu einer flexibleren Gestaltung der Lehre an den Kunsthochschulen führen.
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DigInDEEP Digitale, interdisziplinäre Datenexplorations- und Examensplattform
Die digitale Vermittlung von Wissen erfordert neue Wege bei der Gestaltung von Lernzielen und Lehr-/Lernmethoden und verlangt im Sinne eines constructive alignments kompetenzorientierte Prüfungsformen, und dies umso mehr, seit KI-basierte Tools die Hochschullehre erreichen. In bio- und geowissenschaftlichen Studiengängen möchten wir einen praxisnahen und kompetenzorientierten Ansatz etablieren. Im Zentrum steht dabei die Bearbeitung von Fallbespielen in Lehrveranstaltungen und Prüfungen, die Gruppen von Studierenden (peer groups), auch aus unterschiedlichen Studiengängen, gemeinsam er- und bearbeiten. DigInDEEP wird dafür eine digitale Lehr- und Prüfungsplattform konzipieren und umsetzen. Diese gliedert sich in einen kooperativ zu bearbeitenden Methodenparcours und eine Wissensdatenbank. Der Methodenparcours ist ein modularer Baukasten von kurzen Lehr/Lerneinheiten, die den Gruppen zur Problemlösung bereitgestellt werden. Die Wissensdatenbank ist evolutionär angelegt und wächst über die Zeit. Die Inhalte sind als OER konzipiert und stehen nachfolgenden Jahrgängen zur Verfügung. Die konkrete Bearbeitung eines komplexen Fallbeispiels soll im Rahmen zugehöriger Prüfungen genutzt werden. Dazu wird in peer groups gearbeitet und die Präsentation der Ergebnisse soll z.B. als digitale Studierendenkonferenz erfolgen. Die Studierenden werden somit die in den Lehrveranstaltungen erlangten Kompetenzen in der Prüfung praktisch anwenden, wobei die Lernziele die Prüfungsform bedingen.
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