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Podcasts in der erziehungswissenschaftlichen Lehre – Pädagogik auf’s Ohr

Dieses Lehrprojekt erstellt Podcasts zur Flankierung und Unterstützung der erziehungswissenschaftlichen Lehre. Es richtet sich damit an ca. 400 Studierende, die sich zu Beginn ihres Studiums befinden und das Grundlagenmodul „Einführung in die Erziehungswissenschaft“ in den erziehungswissenschaftlichen und lehramtsbezogenen Studiengängen besuchen. Die Podcasts sollen den Studierenden die Inhalte zugänglicher machen und so vor allem den Studieneinstieg in das Fach Erziehungswissenschaft erleichtern. Das dialogische und interaktive Podcast-Format zeichnet sich besonders durch die aktive Einbindung von Studierenden und (auch externen) Wissenschaftler*innen in der Produktion aus. Durch ihre Einbindung in die Seminare der Studieneingangsphase bieten die zu erstellenden Podcasts somit eine partizipative und interaktiv geprägte Vermittlungs- und Aneignungsform der Studieninhalte. Als digitales asynchrones Element ermöglichen die Podcasts den Studierenden eine individuelle Auseinandersetzungs- und Reflexionsmöglichkeit in Ergänzung zu den regulären Lehrveranstaltungen des Moduls. Mithilfe dieser Mediums werden zudem die Argumentations-, Diskussions- und Diskursfähigkeit der Studierenden wie auch deren Reflexions- und Transferkompetenz geschult – diese professionellen Kompetenzen sind über das Studium hinaus für Pädagog*innen von besonderer Bedeutung. Die produzierten Podcasts sollen publiziert und damit auch anderen Studierenden zugänglich gemacht werden.

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Projekt 101255
Projekt

Implizite Vorurteile in der Medizin

Wissenschaftliche Befunde zeigen, dass implizite Vorurteile gegenüber Patient*innen, u.a. in Form von Stereotype und (geschlechtsbezogener) Diskriminierungen, die Qualität der medizinischen Behandlung negativ beeinflussen können – bis hin zu fehlerhaften Diagnosen oder mangelhaften Therapien. Ärzt*innen sehen sich ebenfalls Diskriminierungen von Patient*innen und Kolleg*innen ausgesetzt, die die Arbeitszufriedenheit negativ beeinflussen können. Trotz der Bedeutsamkeit dieser Faktoren wird der Umgang mit impliziten Vorurteilen und Diskriminierung in der medizinischen Lehre bisher kaum thematisiert. Ziel dieses Projektes ist es daher, den Studierenden im Rahmen eines longitudinalen Curriculums im klinischen Abschnitt eigene implizite Vorurteile bewusst zu machen und Verhaltensweisen zu fördern, um auf diskriminierendes Verhalten von Kolleg*innen und Patient*innen adäquat reagieren zu können. Dabei werden zwei didaktische Ansätze verfolgt: (1) Patient*innenfälle, die die Grundlage diverser Lehrformate mit Simulationspersonen bilden und u.a. als Videofälle vorliegen, sollen hinsichtlich der Sichtbarmachung gesellschaftlich vorhandener Diversität überarbeitet bzw. neu entwickelt werden; (2) basierend auf dem psychologischen Nudging-Konzept sollen kleinere, aber wiederkehrende Stimuli in die Simulationen integriert werden, um implizite Vorurteile wiederholt sichtbar zu machen und Formen und Ursachen zu thematisieren. Die Wirksamkeit der Maßnahmen soll fortlaufend evaluiert werden.

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Maßnahme 100622
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Die Sonne scheint hell, das Meer glitzert. Ein wunderschöner Strand.

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Publikation 100107

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