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Mainzer Modelle für digital erweitertes Lehren und Lernen. Feedback, Aktivierung, Selbststeuerung und Kollaboration durch hybride Lernsettings stärken.

Das hier vorgestellte Vorhaben hat das Ziel, die komplexen Interaktionsbeziehungen des Lehrens und Lernens durch die Verschmelzung von digitalen Elementen und Präsenzformaten modellhaft neu zu gestalten. Es knüpft an Auswertungen zahlreicher innovativer und strategischer Projekte der letzten Jahre ebenso an wie an Erfahrungen aus zwei Digitalsemestern. Die Kopplung von Präsenzformaten mit digitalen Lehr-Lern-Elementen wird genutzt, um signifikante Schwachstellen von etabliert-konventionellen Settings durch spezifische Stärken der Digitalität zu beheben. Wie damit vier fundamentale Faktoren für studierendenzentrierte Lehre – Feedback, Aktivierung, Selbststeuerung, Kollaboration – gleichzeitig und in je unterschiedlichen Intensitäten und Modi adressiert werden können, wird in drei Modellbereichen erprobt: (A) Projektlehre, (B) Feedback-Portfolios sowie (C) große Vorlesungen. Durch die Etablierung von ‚Communities of Practice‘ von Lehrenden und Studierenden, die sich aus Pilotbereichen heraus agil und kontinuierlich in andere Fächer erweitern, bietet das Projekt zugleich mit der Modellierung innovativer hybrider Studienformate Best-Practices fachsensiblen Transfers.

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HackTogether

Das Projekt HackTogether für innovative Lehre hat das Ziel, mittels einer Serie von Hackathons aktuelle Probleme der Wirtschaftsinformatik zu bearbeiten. Teilnehmende sollen gemeinsam in interdisziplinären Gruppen zusammenarbeiten und neben praktischer Erfahrung auch Aspekte des agilen Projektmanagements kennenlernen. Sowohl bei Teilnehmern als auch bei der Themenwahl wird auf Interdisziplinarität geachtet. Es werden aktuelle Forschungsthemen der (angewandten) Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Social Studies adressiert. Insbesondere stehen Technologien wie Blockchain, KI, RTPA sowie RPA im Fokus, aber auch Anwendungen im Bereich IoT, Plattformen und Sharing Economy. Ein Hackathon soll über einen Zeitraum von zwei bis drei Tagen veranstaltet werden. Als Auftakt werden Ablauf und Unterstützungsstrukturen erläutert und elementare Grundlagen in Kurzpräsentationen vermittelt. Im weiteren Verlauf werden die Teilnehmer eigenständig in Teams an ihren Zielen lösungsorientiert arbeiten. Die Gruppen werden dabei von Dozierenden begleitet und in der Durchführung unterstützt, bevor die Dozierenden im weiteren Verlauf aktiv in den Projekten mitarbeiten. Ziel ist es, Synergien zwischen den Dozierenden und Studierenden zu fördern. Nach Ablauf der Bearbeitungszeit werden die Ergebnisse den anderen Teilnehmern und einer Fach-Jury in Pitches vorgestellt. Anschließend an die Hackathons sollen die Gruppen und ihre Ausarbeitungen dokumentiert und medienwirksam aufbereitet werden.

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Publikation 100050

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