
KI-basiertes ePortfolio für Medizinstudierende
In der Studieneingangsphase stellen physikalische Inhalte Medizinstudierende vor große Herausforderungen. Gleichzeitig erhalten die Studierenden nur begrenzt Rückmeldung über ihren Lernfortschritt. Im Projekt AI4MED wird ein KI-basiertes, individualisiertes ePortfolio entwickelt, das Studierende der Tier-, Zahn- und Humanmedizin während der Physikvorlesungen und -praktika durch die Bereitstellung von wöchentlichen Kurztests und einem daran anschließenden KI-basierten Feedback begleitet. Inhalte und Format der Kurztests und des Feedbacks werden von einem Expert*innengremium bestehend aus Physikdidaktiker*innen, Medizindidaktiker*innen sowie Dozierenden der Medizinischen Physik und der Fachschaft der Medizinischen Fakultät entworfen. Das Feedback besteht aus einer gezielten Rückmeldung zu den Antworten sowie einer individuellen Liste mit konkreten Lernempfehlungen für den persönlichen Lernfortschritt. Damit erhalten Medizinstudierende eine regelmäßige und individuelle Rückmeldung über ihren Lernfortschritt und können somit ihren Lernstand bis zur Klausur nachverfolgen und verbessern. Anschließend unterstützt das ePortfolio in Kombination mit einer adressatengerechten Extended Reality (XR)-Umgebung die Studierenden in den physikalischen Laborpraktika. Unter Berücksichtigung der Fähigkeiten der Lernenden sowie ihrer Lernprozesse werden individualisierte XR-Visualisierungen zur Förderung experimenteller Kompetenzen und des Konzeptverständnisses physikalischer Inhalte angeboten.
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Ein Forum schaffen: Vorschlag für eine gesellschaftsrelevante Hochschuldidaktik der Alten Sprachen
Im Projekt wird ein Konzept erprobt, das die Hochschullehre in den Alten Sprachen gesellschafts- und anschlussfähig machen soll, indem klassische Vermittlungsformen stärker an die Beteiligung von Studierenden gebunden werden. Die Studierenden, die häufig nur Hörer:innen sind, sollen größere Eigenverantwortlichkeit im Umgang mit den universitären Inhalten erhalten und als zentrale Mittler:innen zwischen Hochschule, Schule und Öffentlichkeit fungieren. Der Fokus wird auf Inhalte gelegt, die für zeitaktuelle Diskussionen wichtige Impulse geben können. Im Bereich der antiken Rhetorik wird die Lehre von der überzeugenden Argumentation thematisiert, die wichtige Erkenntnisse über die Funktionsweise von Fake News und alternativen Fakten bietet. Im Bereich der antiken Philosophie wird die Oikeiosis-Lehre aufbereitet, die den Umgang mit anders (und quer-)denkenden Bürgern einer menschlichen Gemeinschaft aus philosophischer, psychologischer und anthropologischer Sicht problematisiert. Die Vermittlung der theoretisch anspruchsvollen Inhalte erfolgt über ein gestuftes Verfahren, bei dem die Studierenden hohe Verantwortung für die inhaltliche und didaktische Aufbereitung der Themen übernehmen und für eine verständliche und moderne Form der Vermittlung sorgen. Sie erarbeiten Unterrichtsmaterial, das direkt in der Schule eingesetzt, von den Schüler:innen bewertet und schließlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
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