
Digitalisierung Didaktisch Denken
Das Projekt Digitalisierung Didaktisch Denken D3 verbindet die Entwicklung komplexer digitaler Lehr-Lerninhalte mit zentralen Unterstützungsstrukturen digitaler Lehre an der Hochschule Esslingen. Zentralidee des Projektes ist es, die zu fördernde Digitalisierung der Lehre konsequent in eine didaktisch fundierte Lehrveranstaltungsentwicklung einzulagern und in den Kontext der Qualität der Lehre zu stellen. Dabei werden in zwei Handlungsfeldern die individuelle und selbstgesteuerte Wissensaneignung in den Grundlagenfächern sowie komplexe Problemlösefähigkeiten und forschendes Lernen in den anwendungsbezogenen Fächern der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge gefördert. Hierzu werden ausgewählte Module didaktisch erneuert und um digitale Lehr-Lernelemente angereichert. Die Entwicklung wird ausgesteuert durch einen definierten Begleitprozess, didaktische sowie medientechnische Unterstützung und durch eine Begleitforschung, die auf der Basis der empirischen Bildungsforschung die Wirksamkeit der Maßnahmen untersucht und deren Ergebnisse in das laufende Projekt einspeist.
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Klima(-wandel) geht alle an: Inklusive BNE
Schüler*innen mit dem sonderpädagogischem Förderbedarf geistige Entwicklung (folgend: GE) werden in der Lehrkräftebildung bislang kaum als Subjekte und Akteur*innen von Schule sowie als Mitgestalter*innen einer Welt von morgen betrachtet. Das Projekt leistet hier einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Lehramtsstudiums.KliB ist im M.Ed. Sonderpädagogik angesiedelt. Zusammen mit Schüler*innen aus 3 Kooperationsschulen (je eine inklusive Primar- und Sekundarschule und eine Förderschule Schwerpunkt GE) entwickeln Studierende Unterrichtsprojekte im Handlungsrahmen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und begleiten die Schüler*innen als Mentor*innen in der Projektdurchführung. Dazu werden erst Grundlagen des projektorientierten, fächerverbindenden Unterrichts erarbeitet (Modul J, 2 SWS). Im anschließenden Seminar (Modul M1/2, 2 SWS) werden die Unterrichtsprojekte und Lernmaterialien entwickelt. In der begleiteten Praxisphase (Praktikum P2 + Begleitseminar M3, 2 SWS) erfolgt dann die Durchführung mit den Schüler*innen. Die Lehrkräfte der Partnerschulen dabei werden durchgehend einbezogen. Die Evaluation fokussiert Lernzuwachs und Schüler*innenperspektiven auf gemeinsames Lernen durch die partizipative Methode Photovoice. Auf einem abschließenden Fachtag für Studierende, Lehrkräfte und Schulen werden Ergebnisse vorgestellt und Möglichkeiten der Implementierung an weiteren Schulen und Studiengängen diskutiert. Die Ergebnisse des Fachtags werden praxisnah publiziert.
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