
3D-Multi-User-Hologrammtische für innovative Lehre in den Rohstoffwissenschaften und der Medizin
Für Studierende der Rohstoff- und Geowissenschaften sowie der Medizin ist räumliches Verständnis von komplexen 3D-Strukturen (z. B. Lagerstätten und Neuroanatomie), eine wichtige Kernkompetenz, deren Erwerb bis heute eine große Herausforderung darstellt. Multi-User-Hologrammtische ermöglichen es durch die Kombination mehrerer Projektoren, hochaufgelöste 3D-Modelle auf die Tischfläche zu projizieren, die dann mithilfe von Holo-Brillen mehrdimensional visualisiert werden. Die Hologramm-Technologie zeichnet sich im Vergleich zu MR-Anwendungen insbesondere durch die Möglichkeit zur Kollaboration und sozialen Interaktion aus, wodurch das Lernen zu einem gemeinschaftlichen Prozess wird. Ziel des Holo-4-Edu-Projektes ist es, Hologrammtische für eine zukunftsorientierte Hochschullehre zu etablieren. Dabei wird die Entwicklung, Erprobung und curriculare Verankerung interaktiver Multi-User-Hologramm-Lernmodule durchgeführt. Dies wird für ausgewählte Lehrveranstaltungen verschiedener rohstoff- und geowissenschaftlicher sowie medizinischer Studiengänge umgesetzt. Das Konsortium besteht aus dem Institute of Mineral Resources Engineering (MRE), dem Audiovisuelle Medienzentrum der Medizinischen Fakultät RWTH Aachen (AVZM) und dem Department of Information Management in Mechanical Engineering (IMA), die ihre Expertise im Bereich der didaktischen Konzeptionierung, technologischen Entwicklung sowie erfolgreichen Lehrintegration innovativer Lehrformen in die Hochschullehre bündeln.
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Daten, digitale Lehre und digitale Methoden: Datenkompetenz für räumliche Entwicklung im interdisziplinären Kontext
An der HS Koblenz wird die Digitalisierung des Bau- und Planungssektors bereits in Lehrformaten thematisiert, jedoch mit Fokus auf einzelne Bauprozesse in 2-D, z.B. bei der Vermittlung von Kenntnissen in BIM-Software (Bauwerksdatenmodellierung). D-DREI wird ein breiteres Verständnis von digitalen, datengestützten Methoden (DDM) schaffen. Am Beispiel des drängenden Zukunftsthemas der Klimaanpassung macht D-DREI deutlich, wie DDM die Steuerung und Entscheidungsfindung in der Stadtplanung unterstützen. So können mittels digitaler dreidimensionaler Stadtmodelle und hybrider Analysemethoden planerische, bauliche und soziale Szenarien sowie ihre Auswirkungen visualisiert und interdisziplinär diskutiert werden. Als zukünftige EntscheidungsträgerInnen müssen Studierende sowohl interdisziplinäres Arbeiten beherrschen als auch über eine fundierte Daten- und Bedienkompetenz verfügen. In Kooperation mit der FH Potsdam wird die HS Koblenz in D-DREI diese digitalen Lehrinhalte konzipieren, in bestehenden Lehrformaten testen und mit den Studierenden weiterentwickeln. In einem koproduktiven Format sollen sich sowohl Studierende als auch Lehrende zukunftssicher weiterqualifizieren (gemeinsam lehren & voneinander lernen). Der interdisziplinäre Lerngedanke sowie die Fachexpertise in der Klimaanpassung der HS Koblenz ergänzen sich dabei mit der Lehrerfahrung im Bereich Urbane Zukunft und Modellierung komplexer Systeme der FH Potsdam sowie dem dort gelebten Ansatz des forschenden Lernens"
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