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Transformatives Lehren u. Lernen zu Nachhaltigkeit

Das TORCH-Projekt der Universität Kassel zielt darauf ab, aufbauend auf über 100 Modulen zu Nachhaltigkeitsaspekten aus allen zehn Fachbereichen und der Kunsthochschule, eine transformative Lehrarchitektur für Nachhaltigkeit zu entwickeln. Es orientiert sich dabei an vier Innovationspotenzialen, die in der Literatur einschlägig sind: 1. Förderung von Veränderungskompetenzen 2. Interdisziplinarität und Praxisnähe 3. Persönlichkeitsentwicklung und Werteorientierung 4. Reflexions- und KritikkompetenzIm Rahmen der neuen interdisziplinären Studienmodelle der Nachhaltigkeit verfolgt TORCH drei Hauptziele entlang der Zielgruppen Studierende, Lehrende und Nachhaltigkeitscommunity: 1. Gestaltung transformativer Lernprozesse 2. Unterstützung und Motivation transformativer Lehre 3. Aufbau einer vernetzten Lehr-Lern-Community der Nachhaltigkeit. Das Projekt integriert vorhandene Kompetenzen der zentralen Einrichtungen, setzt auf projektbasiertes Lernen, globale Perspektiven in Lehre und Didaktik sowie auf reflexive Formate und Sichtbarmachung der Akteure.TORCH verspricht folgende Wirkungen: 1. Profilbildung Nachhaltigkeit im Studienangebot 2. Reflektierte Lehr-Lern-Community 3. Modellcharakter der Nachhaltigkeitslehre 4. Ausbildung von Studierenden und Lehrenden als Changemaker. Ein zweistufiges Wirkungsmonitoring mit internen und externen Evaluationsinstrumenten soll die Projektwirkungen analysieren und fortlaufend optimieren.

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ElSchalte – Schaltungstechnik einmal anders gedacht

Das Veranstaltungsmodul Schaltungstechnik im Studiengang Ba-Elektrotechnik wird an Hochschulen in klassischer Weise gelehrt: Unterteilt in einen Vorlesungsteil, einen Übungsteil und einen Praktikumsteil. Diese Einteilung bedingt, dass die Studierenden das Modul nicht gesamtheitlich betrachten und erworbenes Wissen in übungstechnische oder praktische Teile selbst übertragen können. ElSchalte knüpft an dieser Problemstellung an und setzt das Modul in einem gesamtheitlichen Konsens um. Im Kern sollen die Studierenden problemlösungstechnische Kompetenzen aufbauen. In der eigentlichen Vorlesung werden die Grundlagen vermittelt, mit welcher Lösungsansätze entwickelt werden. Der Übungsteil der Vorlesung dient der Vorstellung zahlreicher Problemstellungen der angewandten Schaltungstechnik. Die Studierenden sollen elektronische Schaltungen mit Bezug zur Alltagspraxis berechnen. Nach Konzeptfindung berechnen die Studierenden Ihre Schaltungen und dimensionieren diese anhand verfügbarer elektronischer Komponenten selbst. Anschließend wird die Schaltung im praktischen Teil von den Studierenden aufgebaut und getestet. Durch die Rückkopplung zwischen experimentellem und berechnetem Ergebnis und der Möglichkeit, einen Schritt zurückgehen und die Berechnungen basierend auf den experimentellen Ergebnissen erneut durchführen zu können, wird das Modul gesamtheitlich gelehrt.

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