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  • Projekt 101364
    Universität Kassel
    Projekt

    Mobility lab Integrierte Verkehrsplanung

    Mit dem Mobility lab „Integrierte Verkehrsplanung“ möchten wir die Lehre intelligent verbessern: Von der sektoralen Lehre zu einer integrierten, ganzheitlichen Entwurfstechnik.Wenn in der Verkehrsplanung Fehler gemacht werden, entstehen Defizite, die man nur schwer, teuer oder fast gar nicht reparieren kann: Der Verkehr fließt zwar, aber die neue Straße schädigt unnötig stark Umwelt und Klima; das Wohngebiet ist erschlossen, aber eine Busanbindung bleibt unmöglich; Radwege wurden zwar gebaut, aber für Kinder und vulnerable Gruppen bleibt der Weg gefährlich.Deshalb wird heute mehr und mehr versucht, integratives Denken zu lehren. Dabei werden alle wichtigen Aspekte aus allen Fachdisziplinen (Ingenieurswesen, Stadtplanung, Design, Psychologie und Umwelt) gleich zur Synthese gebracht. Gleichzeitig vermittelt man Strategien, so dass der besser durchdachte Entwurf einfacher gegenüber Politik und Öffentlichkeit vermittelt werden kann. Diese inter- und transdisziplinäre Sichtweise sollte nicht nacheinander vermittelt werden, denn das frustriert und überfordert Lernende sehr schnell. Sondern in einem integrierten Ansatz. Dazu wollen wir ein lernendes Portal entwickeln, um es dann auch anderen Fachgebieten zur Verfügung stellen, öffentlich vorstellen und im Diskurs weiterentwickelt zu können.

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  • Projekt 101298
    Universität Kassel
    Projekt

    PerspekTIERwechsel

    „Perspektivwechsel“ und transformatives Lernen sollen als Schlüsselkompetenzen in den raumplanerischen Studiengängen (Architektur Stadtplanung, Landschaftsplanung) der Universität Kassel etabliert werden. Planung ist anthropozentrisch; orientiert an Idealtypen bildet sie die Vielfalt der von ihr Betroffenen ungenügend ab und reflektiert die Bedürfnisse von freilebenden Tieren in der Stadt kaum. Wir werden innovative, auch spielerische Methoden erproben und selbst entwickeln, die es ermöglichen, Tierbedürfnisse und -perspektiven sowie die diversen Relationen von Menschen zu Tieren zu erforschen, Visionen für veränderte Mensch-Tier-Beziehungen, Kohabitationen und Beteiligungsansätze zu entwickeln, zu reflektieren und in experimentelle Transformationsprojekte zu überführen. Auf Basis der Erkenntnisse integrieren wir gemeinsam sowohl transformativ wirksame Methoden als auch das Thema „urbane Tiere in der Planung“ dauerhaft in ASL. Der Fokus auf Stadttiere ist zugleich Methode und Inhalt: Die Diskrepanz, die beim notwendigerweise unvollkommenen Einfühlen in andere Lebensformen und (Sinnes-)Wahrnehmungen entsteht, eröffnet Momente für Reflexion. Das konsequenzverminderte Spiel ermöglicht experimentellen und freien Perspektivwechsel und Verhandlungen von Positionen anhand von Rollen. Inhaltlich ist der Diskurs über den Platz der Tiere zentral für die sozialökologische Transformation der Stadt: Für wen wird Stadt geplant und transformiert? Wer ist an Zielsetzungen beteiligt?

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  • Projekt 101031
    Universität Kassel
    Projekt

    Transformatives Lehren u. Lernen zu Nachhaltigkeit

    Das TORCH-Projekt der Universität Kassel zielt darauf ab, aufbauend auf über 100 Modulen zu Nachhaltigkeitsaspekten aus allen zehn Fachbereichen und der Kunsthochschule, eine transformative Lehrarchitektur für Nachhaltigkeit zu entwickeln. Es orientiert sich dabei an vier Innovationspotenzialen, die in der Literatur einschlägig sind: 1. Förderung von Veränderungskompetenzen 2. Interdisziplinarität und Praxisnähe 3. Persönlichkeitsentwicklung und Werteorientierung 4. Reflexions- und KritikkompetenzIm Rahmen der neuen interdisziplinären Studienmodelle der Nachhaltigkeit verfolgt TORCH drei Hauptziele entlang der Zielgruppen Studierende, Lehrende und Nachhaltigkeitscommunity: 1. Gestaltung transformativer Lernprozesse 2. Unterstützung und Motivation transformativer Lehre 3. Aufbau einer vernetzten Lehr-Lern-Community der Nachhaltigkeit. Das Projekt integriert vorhandene Kompetenzen der zentralen Einrichtungen, setzt auf projektbasiertes Lernen, globale Perspektiven in Lehre und Didaktik sowie auf reflexive Formate und Sichtbarmachung der Akteure.TORCH verspricht folgende Wirkungen: 1. Profilbildung Nachhaltigkeit im Studienangebot 2. Reflektierte Lehr-Lern-Community 3. Modellcharakter der Nachhaltigkeitslehre 4. Ausbildung von Studierenden und Lehrenden als Changemaker. Ein zweistufiges Wirkungsmonitoring mit internen und externen Evaluationsinstrumenten soll die Projektwirkungen analysieren und fortlaufend optimieren.

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  • Projekt 100860
    Universität Kassel
    Projekt

    LEERstand: Relearn, Rethink, Redesign, Reuse

    Leerstand entgegenwirken!Der angespannte Wohnungsmarkt und die Klimakrise sind für Studierende der Architektur und Planung fachliche Herausforderungen, und zugleich betreffen sie ihren Lebensalltag.In diesem Zusammenhang rückt Leerstand in den Fokus: Leerstehende Häuser, nicht genutzte Räume – und die Perspektive, diese zu reaktivieren, umzunutzen und umzubauen. Mit Studierendeninitiativen wie less:on oder Why So Empty? an der Universität Kassel arbeitet LERR:RRR an neuen Lehrinhalten und -methoden, die dem Paradigmenwechsel von Neu- zu Umbau entsprechen. Gemeinsam mit studentischen Peers und Ambassadors entwickelt unser Fachgebiet einen innovativen Experimentier- und Freiraum für forschendes und entwerferisches Lernen des „Umbaus“. Ein von studentischer Seite ko-geleitetes Leerstands-Lab erforscht die gesellschaftlichen Folgen von Leerstand theoretisch und empirisch. In Exkursionen besuchen wir erfolgreiche Praxisbeispiele transformierter Leerstände. In Assemblies steht Interaktion mit betroffener Zivilgesellschaft im Mittelpunkt, um Auswirkungen von Leerstand und Raumnot zu verstehen, Alternativen zu diskutieren. Freie Umbaustudios sind ein praxisbezogenes Lehrformat, in dem Studierende didaktisch auf das neue Entwurfsdenken im Redesign selbst gewählter Leerstände vorbereitet werden – für die Aufgabe des Umbaus, die in ihrer Berufspraxis einen deutlich größeren Anteil haben wird als bisher. Webformate, Podcasts und Publikationen bereiten das erarbeitete Wissen auf.

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  • Projekt 100747
    Universität Kassel
    Projekt

    Math.Edu.Tech

    Das Projekt Math.Edu.Tech zielt auf die adaptive Förderung der mathematischen Argumentation in der regulären Lehre mit KI-basierten Bildungstechnologien. Dabei werden rein mathematisches und anwendungsnahes mathematische Argumentieren adressiert. Ziel ist es, für beide Arten des Argumentierens Bildungstechnologien, die KI-basiert Feedback zu Argumentationen geben, agil in Co-Konstruktion von Dozierenden, studentischen Übungsleitungen und Studierenden zu entwickeln, die orts-, zeit- und personenunabhängig adaptiv Argumentationsprozesse fördern können, diese in die Lehre zu integrieren und zu evaluieren.Math.Edu.Tech basiert auf der kooperativen Bündelung der Perspektiven von Mathematikdidaktik (A. Eichler), der Mathematik (A. Bley) und der informationstechnischen Gestaltung von Lehre (M. Söllner) sowie Vorarbeiten zur digitalen mathematischen Lehre im khdm (www.khdm.de) und ITeG der Universität Kassel.Die in Math.Edu.Tech entwickelten Bildungstechnologien sollen in mathematische Grundlagenveranstaltungen integriert werden, dort zu studentischen Argumentationen KI-basiert digitales Feedback generieren und mit Peer-Feedback anderer Studierender kombiniert werden. Im Lehramtsstudium wird zudem das Feedback der Bildungstechnologie vergleichend mit Feedback einer nicht spezifisch auf mathematische Argumentation gerichtete generative Sprach-KI analysiert. Das Projekt nimmt Forderungen der Nationalen KI-Strategie wie auch der Strategie der KMK zur Bildung in der digitalen Welt auf.

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  • Projekt 100666
    Universität Kassel
    Projekt

    Mathematische Online-Arbeitsmaterialien mit dem Schwerpunkt auf Visualisierung als Mittel zur Förderung des konzeptuellen Verständnisses

    Im Projekt MAOAM-Visual werden visuell-konzeptuelle digitale Mathematikaufgaben für die Lernplattform Moodle und das Assessmentsystem STACK entwickelt und in hybride Lehrkonzepte für mathematische Grundlagen- und Vertiefungsveranstaltungen in mathematischen, ingenieurwissenschaftlichen und Lehramtsstudiengängen integriert. Die gezielte Erweiterung des bereits existierenden Pools an vorwiegend symbolisch-prozeduralen Übungsaufgaben speziell um neuartige visuell-konzeptuelle Aufgaben und Lektionen soll eine effektivere, visuelle Vermittlung mathematischer Konzepte und Anschauungen sowie eine bessere Rücksichtnahme auf unterschiedliche Lernstile und Übungsbedarfe in heterogenen Studierendengruppen ermöglichen. MAOAM-Visual baut dabei auf den Erfahrungen mehrerer vorausgegangener Projekte zur digitalen mathematischen Lehre an der Universität Kassel auf, verbindet Fachmathematik und Fachdidaktik und ist eng in das Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik Mathematik (www.khdm.de) eingebettet.

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Die Entwicklung und Implementierung eines E-Tutor*innen-Qualifizierungsprogramms ermöglicht für Studierende und Lehrende gleichermaßen eine große Multiplikator-Wirkung. Tutor*innen wirken bisher als Peers vor allem in Richtung der Studierenden. Als spezialisierte E-Tutor*innen können sie zur strukturierten Einführung und Begleitung von Studierenden in digital unterstützten Lehr-Lern-Settings beitragen. Sie können aber auch die Lehrenden bei der technischen und didaktischen Umsetzung digitalisierter Hochschullehre unterstützen. Zwischen beiden Gruppen können sie didaktisch fruchtbar vermitteln. Durch die Vergabe von ECTSP und eines Zertifikats kann die Qualifikation in das Studium eingebettet und später im Beruf genutzt werden. Als Bildungswissenschaftliche Hochschule verfügt die PH Ludwigsburg über wichtige Kompetenzen und Erfahrungen in den Bereichen Erwachsenenbildung/Weiterbildung, E-Learning, Medienpädagogik und Sonderpädagogik. Das zu entwickelnde Qualifizierungsprogramm wird auch inklusive Aspekte wie die Barrierefreiheit berücksichtigen. Über das Online-Repositorium ZOERR werden alle Programm-Materialien, vom Gesamt-Curriculum bis zu konkreten Lernsettings, anderen Hochschulen zur Verfügung gestellt.

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