
LEERstand: Relearn, Rethink, Redesign, Reuse
Leerstand entgegenwirken!Der angespannte Wohnungsmarkt und die Klimakrise sind für Studierende der Architektur und Planung fachliche Herausforderungen, und zugleich betreffen sie ihren Lebensalltag.In diesem Zusammenhang rückt Leerstand in den Fokus: Leerstehende Häuser, nicht genutzte Räume und die Perspektive, diese zu reaktivieren, umzunutzen und umzubauen. Mit Studierendeninitiativen wie less:on oder Why So Empty? an der Universität Kassel arbeitet LERR:RRR an neuen Lehrinhalten und -methoden, die dem Paradigmenwechsel von Neu- zu Umbau entsprechen. Gemeinsam mit studentischen Peers und Ambassadors entwickelt unser Fachgebiet einen innovativen Experimentier- und Freiraum für forschendes und entwerferisches Lernen des Umbaus. Ein von studentischer Seite ko-geleitetes Leerstands-Lab erforscht die gesellschaftlichen Folgen von Leerstand theoretisch und empirisch. In Exkursionen besuchen wir erfolgreiche Praxisbeispiele transformierter Leerstände. In Assemblies steht Interaktion mit betroffener Zivilgesellschaft im Mittelpunkt, um Auswirkungen von Leerstand und Raumnot zu verstehen, Alternativen zu diskutieren. Freie Umbaustudios sind ein praxisbezogenes Lehrformat, in dem Studierende didaktisch auf das neue Entwurfsdenken im Redesign selbst gewählter Leerstände vorbereitet werden für die Aufgabe des Umbaus, die in ihrer Berufspraxis einen deutlich größeren Anteil haben wird als bisher. Webformate, Podcasts und Publikationen bereiten das erarbeitete Wissen auf.
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Mathe im Dialog: Open Access und Vernetzung
Kernidee des Projekts ist, die universitäre Lehrer:innenbildung Mathematik mit pädagogisch innovativen Schulen zusammenzubringen. Studierende des Grundschullehramts sind mit Lernbegleiter:innen in Schulen und Lehrenden der Mathematikdidaktik als Akteur:innen in die Projektplanung und -entwicklung eingebunden. Ziel ist, dass Lehramtsstudierende zu Impulsgeber:innen für einen Wandel der Lernkultur im Mathematikunterricht werden. Im Rahmen neu konzipierter Seminare erleben und erforschen Lehramtsstudierende offene, schüler:innenorientierte Lernformen in Schulen, die sich durch eine besondere Lernkultur auszeichnen. Im Gegenzug bringen die Studierenden, unterstützt durch Dozierende, aktuelle mathematikdidaktische Erkenntnisse direkt aus der Universität in die Schulen mit und machen sie für die Bedarfe vor Ort nutzbar: Sie entwickeln Lernangebote mit analogen oder digitalen didaktischen Materialien und erproben sie mit den Kindern in der Schulpraxis. Sie konzipieren Fortbildungseinheiten für fachlich unsichere Lehrpersonen und bieten sie den Mathematikteams in den Schulen an. An der Begleitforschung zum Projekt wirken Studierende in Forschungsseminaren durch eigene Mini-Forschungsprojekte mit. Das Projekt zielt auf eine Bereicherung der universitären Lehrkräftebildung Mathematik, eng verknüpft mit Schulentwicklung und Fortbildung speziell für Lehrpersonen, die Mathematik fachfremd unterrichten. Outputs des Projekts werden als offene Bildungsressourcen (OER) bereitgestellt.
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