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PerspekTIERwechsel

„Perspektivwechsel“ und transformatives Lernen sollen als Schlüsselkompetenzen in den raumplanerischen Studiengängen (Architektur Stadtplanung, Landschaftsplanung) der Universität Kassel etabliert werden. Planung ist anthropozentrisch; orientiert an Idealtypen bildet sie die Vielfalt der von ihr Betroffenen ungenügend ab und reflektiert die Bedürfnisse von freilebenden Tieren in der Stadt kaum. Wir werden innovative, auch spielerische Methoden erproben und selbst entwickeln, die es ermöglichen, Tierbedürfnisse und -perspektiven sowie die diversen Relationen von Menschen zu Tieren zu erforschen, Visionen für veränderte Mensch-Tier-Beziehungen, Kohabitationen und Beteiligungsansätze zu entwickeln, zu reflektieren und in experimentelle Transformationsprojekte zu überführen. Auf Basis der Erkenntnisse integrieren wir gemeinsam sowohl transformativ wirksame Methoden als auch das Thema „urbane Tiere in der Planung“ dauerhaft in ASL. Der Fokus auf Stadttiere ist zugleich Methode und Inhalt: Die Diskrepanz, die beim notwendigerweise unvollkommenen Einfühlen in andere Lebensformen und (Sinnes-)Wahrnehmungen entsteht, eröffnet Momente für Reflexion. Das konsequenzverminderte Spiel ermöglicht experimentellen und freien Perspektivwechsel und Verhandlungen von Positionen anhand von Rollen. Inhaltlich ist der Diskurs über den Platz der Tiere zentral für die sozialökologische Transformation der Stadt: Für wen wird Stadt geplant und transformiert? Wer ist an Zielsetzungen beteiligt?

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Schreiben Publizieren Reflektieren integriert in die Fachlehre durch Booksprints

Ein Booksprint ist ein Format zum gemeinschaftlichen Verfassen von Texten, i.d.R. von Fachbüchern und -artikeln. Das Format wurde inspiriert von Prinzipien der agilen Softwareentwicklung und wird in Unternehmen genutzt, die neue Arbeitsformen (New Work) praktizieren. Bei Booksprints in der Hochschule verfassen Studierende gemeinsam mit unterschiedlicher Rollenverteilung und mithilfe von kreativen und schreibdidaktischen Methoden in einer Woche einen Text für ein reales Publikum, z.B. einen Forschungsartikel oder einen populärwissenschaftlichen Beitrag. Die reale Veröffentlichung (z.B. als Blogpost) ist ein entscheidender Motivator. Unterstützt werden die Studierenden durch einen klar moderierten und strukturierten Zeit- und Ablaufplan, explizite Rollenverteilungen, visualisiertes Projektmanagement und die Nutzung von digitalen Plattformen. Die Themen, über die geschrieben wird, erarbeiten die Studierenden mit ihren Fachlehrenden vorab in einer Fach-Lehrveranstaltung. Noch fehlen systematische Erprobungen und Evaluationen des Booksprints in der Hochschullehre. Wir möchten das Format daher an verschiedenen Hochschulformen und in unterschiedlichen Fachkulturen in Kooperation mit Fachlehrenden erproben. So sollen nach einem Pilotsprint an jedem Standort zwei Booksprints durchgeführt werden. Ziel ist, kontextsensibel Gelingensbedingungen für den Einsatz des Formats herauszuarbeiten und basierend darauf eine didaktische Handreichung (als Open Educational Resource) zu erarbeiten.

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