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Was bedeutet Sicherheit im Kontext von Flucht?

Das Projekt zielt darauf ab, einen Ansatz für partizipative und co-produktive Lehre in der humanitären Hilfe (HH) zum Thema Sicherheit und Schutz im Kontext von Flucht zu erarbeiten. Das didaktische Konzept baut dabei auf dem Challenge-based Learning (CBL) auf, nach dem Studierende mit fachwissenschaftlicher Begleitung einer Fragestellung anhand von identifizierten Challenges nachgehen, die ein reales, komplexes, lokal verortetes Problem darstellen. Gemeinsam mit den Zielgruppen und Praxispartner*innen sollen Konfliktpotentiale identifiziert, priorisiert und Projektideen zur Sichtbarmachung der Stimmen und Bedarfe der Geflüchteten z.B. zur Prävention, zum (Gewalt-) Schutz und zur Mediation entwickelt werden. Partizipation der Zielgruppen und Einbezug nicht-akademischen Wissens in den Lehrkanon entspricht Prinzipien der Lokalisierung und Dekolonialisierung in der Humanitären Hilfe, die auch in der universitären Lehre umgesetzt werden müssen. Für Menschen auf der Flucht ist die Unterbringung in Unterkünften und Camps eine wiederkehrende und ambivalente Erfahrung, die zugleich Schutz- und Konfliktpotentiale bietet. Im Projekt wird eine Pilotlehreinheiten im NOHA-Studiengang konzipiert, durchgeführt und angelehnt an das Konzept des Scholarship of Teaching and Learning auch wissenschaftlich evaluiert. Kooperationen mit Partneruniversitäten des NOHA-Netzwerkes und im Rahmen des internationalen Universitätskonsortiums UNIC geplant.

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Projekt 101287
Projekt

Didaktische Werkstatt Gesundheit

Mit dem Projekt Didaktische Werkstatt Gesundheit erhalten Lehramtsstudierende der Berufspädagogik Gesundheit an der Hochschule Fulda konkrete Unterstützung für ihre Unterrichtsversuche in drei studienbegleitenden schulischen Praktika. Dazu zählt die Bereitstellung von Anschauungsobjekten, medizinischen Geräten und Verbrauchsmaterial für den Unterricht in den Fächern Gesundheit, Pflege und Physiotherapie. Dies ist für den Unterricht an den Schulen der beruflichen Bildung besonders wichtig, da hier für den Aufbau von Handlungskompetenz Abläufe nicht nur theoretisch durchdrungen, sondern auch praktisch erlernt werden. Neben Material, das über ein Ausleihsystem zur Verfügung gestellt wird, entsteht eine Sammlung digitaler Medien und didaktischer Anregungen, die entlang der Curricula systematisiert und über die Projekthomepage kostenlos abrufbar sein wird. Die didaktische Werkstatt Gesundheit soll sich als Begegnungs- und Arbeitsort der kollaborativen Unterrichtsvorbereitung etablieren. Das Ziel ist eine wachsende und qualitativ hochwertige Material- und Konzeptionssammlung, auf die auch Lehrkräfte zugreifen können. Die praxiserprobten und reflektierten Unterrichtsstunden sollen zur Weiternutzung und -entwicklung zur Verfügung stehen und als Anlass dienen, über didaktische Fragestellungen zu diskutieren. Auf diese Weise stellt die Didaktische Werkstatt Gesundheit einen Beitrag zur Profilschärfung der noch jungen Diziplin Fachdidaktik Gesundheit dar.

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