
SusMat-VR Sustainable Material Testing
Im Studiengang Maschinenbau wird für die Laborübung zur Werkstoff- und Fertigungstechnik im Rahmen des Projekts die Werkstoffprüfung nachhaltiger gestaltet und digitalisiert. Dabei wird der Zugversuch virtuell abgebildet und in die VR-Brille implementiert. Gleichzeitig wird während der virtuellen Versuchsdurchführung die aus der Belastung resultierende Spannung im Werkstoff farblich auf der Probeoberfläche sichtbar dargestellt. Die Zusammenhänge zwischen werkstofflichem Materialaufbau, äußerer Beanspruchung, Geometrie und makroskopischen Werkstoffeigenschaften sind so besser erfassbar und verständlicher. Dies ist wichtig für die spätere Konstruktionskompetenz und Bauteilauslegung. Durch die Digitalisierung wird Material, Zeit, Kosten und Energie eingespart bei gleichzeitig höherem Lernerfolg und Spaß der Studierenden durch digitale Medien wie der nachhaltigen und erlebbaren Werkstoffprüfung mittels VR-Brille.
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Lehr- und Lernassistenzsystem für Studienerfolg
Mit dem übergeordneten Ziel der Erhöhung des Studienerfolgs soll aus Sicht der Verbundhochschulen der sich stetig verändernden Bildungslandschaft mit zwei maßgeblichen Shifts begegnet werden: Empowerment von Studierenden durch KI-unterstützte persönliche Ansprache, individuelle Reflexionsanlässe, regelmäßiges qualitatives Feedback zur Kompetenzentwicklung und zum Lernprozess sowie fortlaufende Motivation; Weiterentwicklung der Coaching-Rolle von Lehrenden hin zu einem akademischen Mentoring, das durch die Tool-Unterstützung eine wesentlich stärkere Interaktion mit Studierenden und individuelle Begleitung studentischen Lernens auch in Selbstlernphasen umfasst. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Integration eines KI-gestützten Lehr- und Lernassistenzsystems (LernKI). Es reflektiert die Notwendigkeit, Lehre in einer zunehmend KI-geprägten Welt zu transformieren, und berücksichtigt die sich verändernden Lerngewohnheiten der Studierenden. Die Ergänzung des Lehr-Lernprozesses um eine proaktive, digitale Coachingfunktion bedeutet einen strukturellen Wandel: Die Beziehung der Lehrenden und Studierenden wird ergänzt um eine beidseitig unterstützende, technisch simulierte Entität ("Third Educator"), die ein komplementäres Lehr-Lern-Szenario schafft. Damit gehen nachhaltige strukturelle und personenbezogene Haltungsänderungen einher, die einen tiefgreifenden Wandel bedeuten, dessen Initiierung und Begleitung essenzieller Bestandteil des Vorhabens ist.
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