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Musikhochschullehre der Zukunft gestalten

Das Projekt zielt auf eine umfassende Transformation der Musikhochschule Lübeck im Bereich der Lehre. Ausgehend von bisherigen Ausbildungsmodellen an Musikhochschulen greift es die Entwicklungstendenzen für Musikberufe der Zukunft auf.Orientiert sich die aktuelle Ausbildung weitgehend am Qualifikationsprofil einer Festanstellung in Kultur-/Bildungsinstitutionen, so zeichnet sich nun ein nachhaltiger Trend zur Freiberuflichkeit ab. Hierfür sind breitere, zusätzliche Kompetenzen an den Schnittstellen von Projektdesign und -management, Creative Entrepreneurship und Future Skills erforderlich.Die MHL integriert diese Kompetenzprofile in alle Ausbildungsbereiche und wird zum Experimentierlabor studentischer Projekte und Gründungen. Sie schafft mit dem Creative Entrepreneurship Lab Lübeck (CELL) einen schöpferischen Ort und ein leistungsfähiges Produktionszentrum. Sie vermittelt studentischen Ideen vielfältige Öffentlichkeit und gesellschaftliche Reibungsflächen, zieht Musiker:innen mit Gründergeist an und unterstützt Ausgründungen in die Region. Musikalische Freiberuflichkeit erfordert ein klares persönliches Profil. Durch Vernetzung gestaltet die MHL künstlerische Lehre diskursiver, kontroverser, vielfältiger und inspiriert die Studierenden zu eigener Positionsfindung. Diesen Veränderungsprozess durchläuft die MHL transparent, sodass er zum Modell für andere Hochschulen werden kann. Gemeinsam mit diesen als neuen Partnern wird sie das Projekt kooperativ in die Zukunft führen.

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Projekt

Prüfen: innovativ und kompetenzorientiert in Lehramtsstudiengängen für berufsbildende Schulen

Das handlungs- und kompetenzorientierte Prüfungswesen nimmt im universitären Lehramtsstudium auch im berufsbildenden Bereich immer noch eine untergeordnete Rolle ein. Dies hat zur Folge, dass Lehramtsstudierende wenig Entwicklungsmöglichkeiten für ihre eigene Prüfungskompetenz in diesem Bereich haben. Dem wird mit dem Projekt begegnet. So werden einerseits fachspezifische kompetenzorientierte Prüfungsformate aus dem Humandienstleistungsbereich genutzt, um die Studierenden in der Ausbildung einer Perspektive der doppelten Handlungslogik (d.h., den Blick auf die Ausbildung sowie auf den sich anschließenden Berufsbereich zu richten) zu unterstützen und andererseits wird zielgerichtet an dem reflektierten Aufbau einer Prüfungskompetenz gearbeitet. Beide Perspektiven sind für die professionelle berufliche Handlungskompetenz Lehrender im berufsbildenden Bereich mit den beruflichen Fachrichtungen Pflege, Gesundheit und Körperpflege essenziell. Mit der Modellierung und Adaption von Prüfungsformaten an die Bedarfe eines beruflichen Lehramtsstudienganges wird die Diskrepanz zwischen der theoretischen und berufsfeldbezogenen Perspektive überwunden. Die Erfahrung mit und Reflexion von analogen und digitalen Prüfungsformaten im eigenen Studium bereiten auf eine zukunftsorientierte Lehrtätigkeit vor. Die geplante Projektzusammenarbeit zwischen Lehrenden und Studierenden unterstützt es, sich zusätzlich mit fachdidaktischen Fragen zur Entwicklung von Prüfungen auseinanderzusetzen.

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