
Digitalisierung im Studium: Aktivierendes Lernen für StudieneinsteigerInnen durch Gamification in MINT Fächern am Beispiel Grundlagen der Chemie
Gegenstand des vorliegenden Vorhabens ist die Weiterentwicklung von naturwissenschaftlichen Modulen aus dem Grundlagenbereich (Allgemeine Chemie im 1. Semester, Organische und Anorganische Chemie im 2. Semester). Die Verwendbarkeit dieser Module betrifft in der Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia Hochschule für das Fach Allgemeine Chemie alle Studiengänge der Fakultät (Bio- und Umwelttechnik (BEE), Energie- und Gebäudetechnik (EGT), Energie- und Gebäudetechnik im Praxisverbund (EGTiP), Green Engineering (GE), Smart City Engineering (SCE), Wirtschaftsingenieurwesen Umwelt (WING/U) / Wirtschaftsingenieurwesen Energie (WING/E)), für das Fach Organische und Anorganische Chemie die Studiengänge Bio- und Umwelttechnik (BEE) und Wirtschaftsingenieurwesen Umwelt (WING/U) im 2. Semester. ? Das beantragte Projekt Chemification soll als Anschubfinanzierung einen Impuls aus dem Bereich Gamification für ein innovatives Lehrkonzept setzen, das auf online Elemente der Lehre und selbstbestimmtes Lernen setzt. Dies wird durch begleitende Vertiefung der Vorlesungen Studierende im selbstbestimmten Lernprozess unterstützen sowie zu Prüfungsvorbereitung dienen indem z.B. anwendungsbezogene Fragestellungen zu aktuellen Themen (Klimawandel, Treibhausgase, Bodenbelastung etc.) dabei aufgegriffen werden. Bei Erfolg wird das Projektergebnis längerfristig Teil des Lehrangebots sein.
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Postdigital Interpretation
Obwohl wir uns im postdigitalen Zeitalter befinden, in dem Digitalität unseren Alltag durchdrungen hat, sind für viele Musiker*innen im Bereich klassischer Konzerte cross-mediale Gestaltungsmittel in Kompositionen oder bei der Inszenierung von Konzerten noch ungewohnt, während aktuelle Komponist*innen bereits ganz selbstverständlich digitale Medien einsetzen. Bei der Vorbereitung und Durchführung von Proben und Konzerten kommen dadurch problematische Situationen auf, die durch sensible Vermittlung im Proben-Verlauf vermieden werden können. Künstlerische, proben- und aufführungsspezifische Herausforderungen im Umgang mit musikalischer Transdigitalität und Immersive Audio sollen im Projekt PODI für die Lehre analysiert und erörtert werden. Darauf basierend soll über den Zeitraum von 4 Semestern ein Leitfaden erarbeitet und dokumentiert werden, der Studierende und Lehrende, aber auch kulturelle Institutionen auf eine optimale Probenarbeit in diesem Kontext vorbereitet. Dadurch trägt PODI wesentlich und nachhaltig zur Professionalisierung Studierender aus den angesprochenen Bereichen bei. Über begleitende Vorträge von und Interviews mit spezialisierten Musiker*innen, Komponist*innen und Techniker*innen sowie über die Beobachtung aller Segmente der Vorbereitung von Konzert-Events mit verschiedenen cross-medialen Schwerpunkten werden die notwendigen Inhalte gewonnen und medial aufbereitet für die weitere Nutzung nach dem Abschluss des Projekts.
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