
Marburg Transversal Teaching
Lehramtsstudierende brauchen fachübergreifende Kompetenzen im Sinne von Future Skills um große gesellschaftliche Herausforderungen in Schulen zu bearbeiten. Für eine nachhaltige Lehrkräftebildung ist daher die Implementierung von sog. Querschnitts- bzw. Transversalthemen (Nachhaltigkeit, Digitalität, Diversität, Demokratiebildung u.a.) gesellschaftlich notwendig und zunehmend auch in den Lehrkräftebildungsgesetzen formal geregelt. Das Projekt Marburg Transversal Teaching (MarTT) greift diese Entwicklung auf und etabliert eine innovative Kultur der Kooperation zwischen Fächern. Dazu werden die grundlegenden Studienangebote in einem Transversal Teaching Lab (TTL) um Transversalthemen erweitert und deren fachliche Bearbeitung interdisziplinär integriert. Das TTL greift damit Impulse des an der Philipps-Universität für alle B.A.-Studiengänge bereits eingeführten, interdisziplinären Marburg Moduls auf. Die neuen Angebote des TTL überwinden konzeptionell die Verinselung von Fächern im Lehramtsstudium und befördern eine innovative, flexible und multiperspektivische Erweiterung des Studiums. Lehrende können im TTL neue Formen der Kollaboration erproben; und Studierende erwerben nachhaltige, interdisziplinäre Transversalkompetenzen, um später professionell gesellschaftliche Herausforderungen im Team handhaben zu können.
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Intelligent Teach + Learn: Generating Study Paths
Die Fachhochschule Erfurt (FHE) reagiert auf aktuelle tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen, die durch dynamische Krisen und digitale Transformation geprägt sind, mit einem Projekt, das Flexibilisierung, Kompetenzorientierung und multimodale Lehrformate sinnvoll miteinander verknüpft. Ziel ist es, den Studierenden individuelle Lernpfade und die Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Gestaltung ihres Studienverlaufs zu bieten, um ihre vielfältigen Lebensrealitäten stärker zu berücksichtigen. Unter Einbezug aktueller technologischer und gesellschaftlicher Trends soll bewusst das gestärkt werden, was uns als Menschen ausmacht: Individualität und Gemeinschaft. Basierend auf user- und evidenzbasierten, iterativ stattfindenden Analysen werden starre Studienstrukturen durch flexible Modelle ersetzt. Die Idee ist hierfür FHExplore!-Semester zu entwickeln und zu erproben: diese bieten praxisnahe, interdisziplinäre Inhalte und fördern den Kompetenzerwerb über Fachgrenzen hinweg. Ein digitales Portfolio unterstützt die Reflexion und Dokumentation des Lernprozesses. Learning Analytics und KI-Tools begleiten die Studierenden mit technischen Möglichkeiten, während Bildungscoaches die persönliche Komponente stärken. Die Maßnahmen werden durch evidenzbasierte Forschung kontinuierlich weiterentwickelt und langfristig als Open Educational Resources (OER) bereitgestellt.
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