
Digitaler intelligenter Assistent für Studium und Lehre
Ein erfolgreiches Studium setzt eine effiziente Studienorganisation voraus. Dies gelingt gerade in Szenarien des Distanzlernens nicht allen Studierenden. Der gegenseitige Ansporn und die Gelegenheit für informelle Kommunikation mit ProfessorInnen und KommilitonInnen fehlen und die Informationsbeschaffung wird schwieriger. Auch sind die Informations- und Beratungsangebote der Hochschulen in der Regel noch nicht so weit digitalisiert wie deren Lehrangebote. Im Vorhaben DIAS soll ein Digitaler intelligenter Assistent für Studium und Lehre entwickelt werden. Der KI-basierte Assistent soll Studierende begleiten, sie motivieren und sie befähigen, ihr Studium besser zu organisieren und erfolgreich abzuschließen. Er dient ihnen als Planer, Kommunikator, Analysator und Motivator. Der Assistent wird in enger Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern entwickelt und modellhaft in zwei Studiengängen der HS Ansbach erprobt. Als Ausgabekanäle sollen an der HS Ansbach beispielhaft eine App und ein Informationsterminal umgesetzt werden. Nach erfolgreichem Projektverlauf ist eine Implementierung in der gesamten Hochschule geplant. Die Open Source-basierte Entwicklung soll zudem weiteren Hochschulen und Bildungseinrichtungen zur Nutzung offenstehen.
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Industrie 4.0 hat sich als eines der beherrschenden Themen in verschiedenen Studiengängen an der FH Wedel entwickelt. In der Lehre wird diese Entwicklung zunehmend aufgegriffen und Industrie 4.0 Themen in verschiedene Veranstaltungen integriert. Die bis jetzt nach Veranstaltung und Studiengang isolierten Lehrinhalte sollen zusammengebracht werden und den Studierenden im Rahmen von Praxisvorlesungen, Labor- und Projektaufgaben zusätzlich zu den theoretischen Grundlagen einen praktischen Zugang zum Themenbereich Industrie 4.0 gewähren. Dazu möchten wir ein offenes Industrie 4.0 Labor im Stile eines Living Labs einrichten. Zentral ist dabei ein Industrie 4.0 Demonstrator. Der Demonstrator soll verschiedene Technologien implementieren, wie z.B. Sensorik, Mikroprozessortechnik, Netzwerk- und Cloudzugang. Auf Basis dieser Technologien lassen sich dann Industrie 4.0 Konzepte, wie z.B. digitaler Zwilling, cyber-physische Systeme oder Predictive Maintenance erfahren.
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