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Leveling The Playing Field

Wie verschafft man allen eine faire Chance auf Erfolg, wenn manche unter erschwerten Bedingungen starten? Dem Fachkräftemangel in der Coding-Welt kann nur dann effektiv begegnet werden, wenn gender- und diversitätsbedingt unterschiedliche Voraussetzungen nicht über den Studienerfolg entscheiden.Es zeigen sich jedoch systematische Benachteiligungen für Personengruppen, die erschwerten Zugang zu Coding-Erfahrungen vor Studienbeginn haben, z.B. für weiblich sozialisierte Personen.Die Geschichte der Informatik ist gekennzeichnet als eine Entwicklung von einer zunächst feminisierten Profession hin zu einem stark männlich konnotierten Feld. Dies verweist auf die Wirkmächtigkeit von vergeschlechtlichen Exklusionsprozessen bei zunehmender Reputation, die es dringend aufzuweichen gilt. Grundlage ist hier ein intersektionales Verständnis von Diversitätskategorien, um Zuschreibungsprozesse nicht weiter zu verfestigen. Daher sollen im Projekt Maßnahmen entwickelt werden, um für Studierende ihre ggf. geringere Coding-Vorerfahrung abzupuffern. Dazu werden in partizipativen Prozessen Lehr-Lernformate erarbeitet, die diversitätssensibel auf die unterschiedlichen Vorerfahrungen eingehen, die Kompetenzentwicklung unterstützen sowie Selbstwirksamkeits- und Erfolgserfahrungen begünstigen.Weiterhin werden Einflüsse untersucht, welche die Lernerfahrung beeinflussen (z.B. Motivation und Prägung). Die im Projekt entwickelten Formate werden anderen Studiengängen und Hochschulen zur Verfügung gestellt.

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Das Projekt Innovation Learning Lab (i2L) der Europa-Universität Flensburg verfolgt drei Hauptziele. Es zielt darauf ab, einen interdisziplinären, wissenschaftsbasierten und ko-konstruktiven Diskurs über Innovationen in der Lehre langfristig zu etablieren. Es ist so angelegt, dass Lehrinnovationen problembasiert und unter Einbindung aller Stakeholder entwickelt, modellhaft erprobt und nachhaltig in formale Strukturen der Hochschule verankert werden und auf die Lehr- und Lernkulturen an der gesamten Hochschule wirken. Um dies zu gewährleisten, werden die administrativen, kulturellen und technischen Rahmenbedingungen verbessert, innerhalb derer Innovationsimpulse aufgenommen und umgesetzt werden können.Im Zentrum der Transformations- und Innovationsanliegen steht die Überzeugung, dass die Weiterentwicklung der Hochschullehre nur kollaborativ und unterstützt funktionieren kann. Die EUF richtet deshalb das Innovation Learning Lab i2L ein. Es operationalisiert die Projektziele, indem es statusübergreifende interdisziplinäre Communities of Practice etabliert und einen konkreten Rahmen für ko-konstruktiv, problembasiert und modellhaft angelegte Konzeptentwicklung und -erprobung bietet. Gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden wird das i2L Faculty Learning Projekte (FLP) identifizieren und diese moderieren und unterstützen. FLP sind dabei feste Arbeitsgruppen, in die auch zur Umsetzung notwendige wissenschaftsunterstützende Expertise einbezogen wird.

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