
We Dig It! Innovative Lehr-, Lern-, Konzert- und Ausstellungsräume für Kunst und Musik
Die HfK vereint unter ihrem Dach eine Kunst- und eine Musikhochschule mit verschiedenen Studiengängen in den Sparten Kunst, Musik, Medien, Design und Wissenschaft. In Vor-Corona-Zeiten lag der Fokus in Studium und Lehre als auch in der künstlerischen Entwicklung auf analogen Formaten und Werken. Mit dem Projekt We Dig it! möchten wir neue digitale Wege gehen mit den Zielen: Die HfK durch Expertise- und Infrastrukturaufbau zu befähigen, um den allgemeinen Digitalisierungsprozess aktiv aus künstlerischer Sicht mitgestalten zu können. Studium und Lehre am Puls der (digitalen) Zeit auszurichten, indem wir virtuelle, hybride oder digital gestützte künstlerische Lehr-, Lernszenarien sowie Lehr-, Lernräume im Austausch entwickeln und erproben. We Dig it! beinhaltet vier Maßnahmen: Entwicklung der Plattform HfK Virtual Spaces als Experimentierfeld für virtuelle Ausstellungs-, Konzert- und Lernräume Innovative Pilotprojekte zu: 3D-Audio-Produktion, Videografie in der künstlerischen Praxis, Remote-Performances, eLearning und ePrüfungen in Musiktheorie und hybriden Prüfungen Hochschulinterne Wettbewerbe für digitalisierte und interdisziplinäre Lehr-, Lernszenarien Programm zur digitalen Professionalisierung von Lehrenden und Studierenden
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Freiraum für die Kompetenzentwicklung
Das Medieninformatik-Studium besteht aus unterschiedlichen Inhalten aus der Informatik, Mathematik, Design, Psychologie und Programmierung. Aufgrund der Vielfältigkeit ergeben sich oft Lücken, die spätestens in der Bachelorarbeit sichtbar werden und häufig die praktische Anwendung des Gelernten betreffen (z. B. bei der Konzeption von divergenten Designs oder der Programmierung). Die Beschäftigung mit eigenen kleinen, selbstgewählten Projekten könnte hier helfen, diese Umsetzungskompetenzen auszubauen. Ähnlich zu Start-Ups bieten sie Studierenden die Gelegenheit, sich intrinsisch motiviert mit dem Gegenstand auseinander zu setzen und Fertigkeiten zu trainieren. Das Ziel dieses Projektes besteht darin, einen Rahmen zu finden, in denen Studierende zu eigenen Projekten angeregt und bei der Umsetzung solcher Projekte unterstützt werden können. Dafür werden unterschiedliche Methoden erprobt, z. B. zur Zurverfügungstellung von physischen Räumen und digitaler Technik (analog zu Co-Working Spaces), Zugang zu Expertise (z. B. Workshops, Brownbags), oder Umsetzungs-Monate (analog zum «Academic Writing Month»). Im Gegensatz zu etablierten universitären Veranstaltung finden diese Veranstaltungen auch außerhalb der Semester sowie ohne studiumsrelevante Bewertung statt. Der Erfolg des vorgeschlagenen Projektes wird auf Basis der Nutzung durch Studierende sowie die entstandenen eigenen Projekte der Studierenden evaluiert.
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