
Interaktive und partizipative Lehrformate für internationale Studierende beim Übertritt in den deutschen Hochschulraum
In diesem Projekt sollen neue didaktische Ansätze für die Durchführung von Lehrveranstaltungen in internationalen Studiengängen im Fach Mathematik erarbeitet und erprobt werden. Dazu sollen eine Reihe von grundlegenden Veranstaltungen derart in digitaler Form aufbereitet werden, dass diese von den potentiellen Bewerbern für internationale Studiengänge bereits vor und wärend ihrer Bewerbung in ihrem Heimatland absolviert werden können. Darüber hinaus sollen klassische Lehrveranstaltungen ersetzt werden durch digital unterstütze partizipative Formate, in welchen individueller auf die spezifischen Vorkenntnisse und Lernerwartungen der internationalen Studierenden eingegangen werden kann. Durch diesen Ansatz sollen die häufig divergierenden Erwartungen der Studierenden und der Dozent:innen besser aufeinander abgestimmt und viele Probleme, welche der Wechsel in das deutsche Hochschulsystem typischerweise mit sich bringt, vermieden werden. Nach Ablauf des Projektes werden die derart umgestalteten Veranstaltungen regelmäßig in der neuen Form stattfinden, um damit internationalen Studierenden einen fließenden Übergang in einen Masterstudiengang an einer deutschen Universität zu ermöglichen. Das Projekt versteht sich als Inkubator, aus welchem vergleichbare Studiengänge, auch an anderen Hochschulorten Erfahrungen und Ansätze zur inhaltlichen und didaktischen Neuorientierung gewinnen können.
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Physics is awesome
"Physics is awesome (PIA)" und umgibt uns überall. Im Projekt PIA wird die Physikausbildung an der technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe konsequent auf Alltagssituationen bezogen und in einem innovativen inverted claasroom Konzept neu aufgebaut. Die Studierenden lernen die Physik anhand von selbst erlebbaren Alltagserfahrungen kennen. Die klassische Mechanik lässt sich mit einem Fahrrad direkt erfahren: Strecke, Geschwindigkeit und Beschleunigung, Kurven- und Abfahrten, Schalten und Bremsen, Energie und Leistung und vieles mehr. In einem Film wird eine Radfahrt dargestellt und durch Animationen um physikalische Hinweise ergänzt. Aus diesem Film gelangen die Studierenden zu den entsprechenden physikalischen Inhalten, bestehend aus Lehrvideos, Übungen und Experimenten. Eine Herausforderung ist das Abbilden aller Inhalte der Physik für Ingenieure, von der Mechanik, über die Thermodynamik bis hin zur Optik und einfachen Atomphysik auf unterschiedliche Alltagsituationen und daran anschließend die Erstellung von entsprechenden Drehbüchern für unterschiedliche Filme. Als digitale Basis wird ein konsistenter Bereich auf dem Lernmanagementsystem (ILIAS) entwickelt, der die notwendigen technischen Voraussetzungen zur Darstellung und Interaktion mit den Studierenden erfüllt.
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