
KulturWissen vermitteln. Studierende erklären Schüler*innen gesellschaftsrelevante Themen
Das Anliegen der Europäischen Ethnologie, zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen, motiviert Studierende des Fachs in besonderer Weise: Vom Klimawandel über Migration bis zum Alltagsrassismus wird eine gesellschaftlich relevante Expertise bereitgestellt. Demgegenüber steht ein geringes Wissen in der Gesellschaft über die Potenziale kulturwissenschaftlichen Wissens. In der Lehre sind innovative Formate eines Wissenstransfers unterrepräsentiert; die Vermittlung dafür notwendiger Kompetenzen findet erst partiell statt. Hier setzt das Projekt an: Es erarbeitet Formate des Wissenstransfers in Form zielgruppenspezifischer Medien. Konkret werden kurze Youtube-Videos für Schülerinnen und Schüler erarbeitet, in denen Studierende aktuelle Themen diskutieren und kulturwissenschaftliche Zugänge, Methoden und Theorien in komprimierter Form vorstellen. Die Studierenden profitieren dabei mehrfach: Sie lernen, ihr Wissen aufzubereiten, und schaffen eine Identifikation mit ihrem Fach; sie erkennen, welche Rolle kulturwissenschaftliches Wissen in der Gesellschaft spielt und sie erproben den Dialog zwischen Theorie und gesellschaftlicher Praxis und erwerben dabei berufsfeldorientierte Kompetenzen.
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Digitale Nachhaltigkeit in der Lehre
Das Projekt zielt darauf ab, innovative digitale Lehrmethoden zu entwickeln und einzusetzen, um das Thema Nachhaltigkeit effektiv in die universitäre Bildung zu integrieren. Im Zentrum stehen dabei der Sokratische Chat, virtuelle Exkursionen und Reallabore, die das bestehende BNE-Zertifikat erweitern. Diese Formate sollen kritisches Denken fördern, auf zukünftige berufliche Herausforderungen vorbereiten und Studierende aktiv in die Gestaltung des Lernprozesses einbeziehen.Die Durchführung des Projekts erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Team E-Learning, das technisches Know-how und mediendidaktische Unterstützung bietet. Der Sokratische KI-Chat ermöglicht es den Studierenden, in einen Dialog mit den Lerninhalten zu treten und verschiedene Perspektiven zu erkunden. Die VR-Exkursionen und Reallabore bringen die Studierenden in direkten Kontakt mit realen Fragestellungen und fördern so die Anwendung des Gelernten in praktischen Kontexten.Zusätzlich zur Bereitstellung dieser innovativen Lernwerkzeuge werden Workshops für Lehrende angeboten, um die Integration der neuen Methoden in den Lehralltag zu unterstützen. Dieses Projekt dient nicht nur der Verbesserung der Bildungsqualität, sondern setzt neue Maßstäbe für die Vermittlung von Nachhaltigkeit in der Hochschulbildung. Das Projekt wird regelmäßig evaluiert, um seine Effektivität zu steigern und die Ergebnisse werden umfassend geteilt, um anderen Bildungseinrichtungen als Vorbild zu dienen.
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