
Erlebbare Anatomie für Hebammen
Im Aufbau des bundesweit neu etablierten Hebammenstudiums soll an der Universität Leipzig gemeinsam mit dem Institut für Anatomie ein neuartiges Modell des weiblichen Beckens entwickelt werden. Angeleitet durch Lehrende der Anatomie und Hebammenkunde werden die Studierenden die Grundlagen für ein Modell erarbeiten, welches die geburtsspezifischen Veränderungen des Beckens in ihrer Komplexität darstellt. Die Studierenden recherchieren die anatomischen Strukturen und setzten diese plastisch und zeichnerisch um. Die ganzheitliche Erarbeitung schafft die haptischen Voraussetzungen zum Ertasten menschlicher Strukturen, welche für den Hebammenberuf essentiell sind, unterstützen den Lernprozess nachhaltig und fördern die interdisziplinäre Expertise. Die Erkenntnisse der Studierenden fließen, neben Expertenwissen der Abteilungen, in die Umsetzung des endgültigen Modells ein. Im weiteren Projektverlauf sollen mithilfe des Modells MRT-Aufnahmen entstehen, welche Daten zur Entwicklung eines virtuellen Formates liefern. Damit werden Perspektiven für neue Beurteilungen über den Geburtsprozess eröffnet und Grundlagen für weitere Forschungen gelegt. Nach Evaluation sollen die Lehrmethoden curricular verankert werden und können als konzeptionelle Vorlagen für Studienrichtungen mit engem Theorie-Praxisverbund dienen. Mit dem Projekt entstehen Forschungsthemen für Bachelor- und Masterarbeiten, welche die wissenschaftliche Entwicklung des Studiengangs fördern.
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KI-gestützte didaktische Analyse im Praxissemester
Die didaktische Analyse von Lerngegenständen stellt eine zentrale berufliche Anforderung von Lehrkräften und eine Gelingensbedingung guten Unterrichts dar. Empirische Studien lassen allerdings vermuten, dass Studierende hierbei große Schwierigkeiten haben und gezielte Anleitung benötigen (Hesse et al. subm.). KI-Anwendungen stellen diesbezüglich eine innovative Ressource für Lehrkräfte dar. So spricht etwa die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz davon, dass die Anwendungen Lehrkräfte bei der Erstellung adaptiver Unterrichtskonzepte (SWK 2024, S. 11) unterstützen können. Gleichzeitig werden KI-Anwendungen kritisiert, weil sie fachlich falsche oder erfundene Inhalte generieren (ebd., S. 910). Das Projekt KIDAN (KI-gestützte didaktische Analyse) sieht hier einen Professionalisierungsbedarf und entwickelt ein Seminarkonzept für die Begleitung von Lehramtsstudierenden im Fach Deutsch im Praxissemester. Ziel ist es, anhand zweier einschlägiger Gegenstände des Sprach- und Literaturunterrichts Fähigkeiten der didaktischen Analyse (z.B. Potenziale von Gegenständen erkennen oder Lernziele formulieren) in reflektierter Ko-Aktivität mit der KI zu erarbeiten. Diese sollen dann von den Studierenden sukzessive auf die eigene Unterrichtspraxis bezogen werden. Die Evaluation des Konzepts erfolgt über ein digitales Portfolio (inkl. Ergebnisanalyse, Logs der KI-Interaktion, Reflexion der KI-Nutzung) sowie Studierendenbefragung.
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Publikation PM
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