
Selbstgesteuertes Lernen im Technikstudium durch Augmented Reality
Um die praktische Werkstattausbildung im Lehramtsstudiengang Technik geht es im Projekt Selbstgesteuertes Lernen im Technikstudium durch Augmented Reality (SelTecAR), das von Dr. Tobias Wiemer vom Institut für Physik geleitet wird. Die handwerklich-technischen Vorkenntnisse der Studierenden sind in der fachpraktischen Ausbildung des Technikstudiums sehr unterschiedlich. Ziel des Vorhabens ist es, eine sogenannte Augmented-Reality-Umgebung (AR-Umgebung) zu entwickeln, also ein Assistenzsystem, das die reale Umgebung durch virtuelle Objekte oder Anleitungen erweitert und selbstgesteuerte Lernprozesse unterstützt. Nach einer kurzen Instruktion können die Studierenden diese AR-Umgebung als App auf dem eigenen Smartphone nutzen. In Selbstlernphasen erhalten sie so ergänzende Informationen und Videoanleitungen dazu, wie bestimmte Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen sind. Die AR-Umgebung soll es den Studierenden zudem erleichtern, bereits erlernte Fertigkeiten im weiteren Studienverlauf wieder aufzufrischen.
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Bioökonomie ins Bild rücken: Photovoice als innovative Methode des Forschenden Lernens in der Kulturanthropologie
Das Projekt Bioökonomie ins Bild rücken gibt Studierenden der Kulturanthropologie die Gelegenheit, ein aktuelles, gesellschaftlich relevantes Thema zu bearbeiten, eine innovative Forschungsmethode zu erproben und die Forschungsergebnisse öffentlichkeitswirksam zu kommunizieren. Es zielt darauf zu erforschen, wie Bioökonomie im landwirtschaftlichen Alltag realisiert wird. Dieses Ziel soll durch eine enge Zusammenarbeit von Landwirt:innen und Studierenden und in Anwendung der für die Kulturanthropologie neuen Methode Photovoice erreicht werden: Die Methode verfolgt die Idee, dass die Forschungspartner:innen ihren Alltag in der Landwirtschaft fotografieren und im Gespräch mit den Studierenden anschließend mit Bedeutung versehen. Auf Basis der Fotos und Gespräche erarbeiten die Studierenden Kulturanalysen der Gegenwart, in welchen sie aktuelle gesellschaftliche Problemlagen (Klima- und Umweltschutz, Ökonomie und Wachstum, Rolle und Potenziale der Landwirtschaft) kritisch diskutieren. Die Ergebnisse der Forschung werden für eine breite Öffentlichkeit im analogen und digitalen Raum aufbereitet: Eine Webseite präsentiert Fotos und Aussagen der Landwirt:innen sowie die kulturanalytischen Kommentare der Studierenden; Plakate mit Angebot zur Partizipation (Fragen, QR-Code) bringen die Projektergebnisse in den öffentlichen Raum Baden-Württembergs, der #bioökonomieinsbildrücken in die sozialen Medien.
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