Suchergebnisse
Georg-August-Universität GöttingenInteraktive und adaptive Physik-Praktika
Laborpraktika sollen im Rahmen des Physikstudiums wissenschaftliche Arbeitsweisen vermitteln, fachliches Wissen vertiefen, kommunikative und kooperative Kompetenzen stärken und Motivation steigern. Häufig sind Versuche allerdings in einem starren und begrenzten Setting verortet und von kochrezeptartigen Versuchsanleitungen (Skripten) begleitet, sodass weder kritisches Nachfragen noch exploratives Weiterdenken begünstigt werden. Dieser Diskrepanz zwischen Zielvorstellungen und Erfahrung begegnet das Projekt INTERAPT.Im Rahmen des Projektes wird ein Laborpraktikums-Modul so neukonzipiert, dass es den individuellen Lern-/Wissenstand und das Interesse der Studierenden berücksichtigt, um die Integration theoretischen Wissens und experimenteller Praxis, Hypothesenbildung als Element wissenschaftlichen Arbeitens und die Motivation zu fördern. Dies geschieht über den Einbau interaktiver und adaptiver Skripte und Versuche, die alle Arbeitsprozesse innerhalb der Praktika begleiten. Durch interaktive Elemente wie Simulationen, Bildschirmexperimente und Quizfragen sollen die Studierenden angeregt werden sich aktiv mit den physikalischen Inhalten und experimentellen Aufbauten auseinandersetzen. Basierend auf den Interessen und dem Antwortverhalten der Studierenden sollen die Skripte adaptiv weiterführende Informationen bereitstellen und adressatenspezifische Versuche ermöglichen (unterschiedliche Teilversuche, Manipulation vs. Programmierung, offene vs. geschlossene Versuchsaufträge).
Projekt anzeigen
Georg-August-Universität GöttingenCo³Learn - Innovative digitale Kooperation für das Lehren und Lernen
Das Projekt Co³Learn (Communication, Cooperation, Collaboration) der TU Braunschweig, Universität Hannover und Universität Göttingen entwickelt Lösungen zur Förderung der Kooperation der Studierenden in digitalen Lehr-Lernsettings. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von Lernerfahrungen, die die Potentiale heterogener Studierendengruppen nutzbar machen, indem sie die Bildung kooperativer Lerngruppen, die Qualität der Zusammenarbeit und das soziale Erleben im digitalen Raum fördern. Kooperation wird auf drei Ebenen mit steigendem Anspruch an soziale Interaktion und Technologie definiert: (1) Den gegenseitigen Austausch, (2) die arbeitsteilige Kooperation und (3) die kollaborative Konstruktion von Inhalt. Ziel des Projekts ist die digitale Förderung kooperativer Prozesse auf diesen Ebenen und entsprechender digitaler Kompetenzen von Studierenden und Lehrenden. Dafür sollen zusammen mit Stakeholder*innen Bedarfe für formelle und informelle Lehr-Lern-Settings gesucht und Lösungen in Form von digitalen Tools und Konzepten für die Zusammenarbeit erprobt, evaluiert und in Fächern verankert werden. Ergebnis des Projekts ist der breite Einsatz einer Toolbox für kooperatives, digitales Lehren und Lernen, die zum Transfer angeboten wird.
Projekt anzeigen
Georg-August-Universität GöttingenSehen lernen: Mensch und KI im Vergleich
Viele Studierende und Lehrende der Geisteswissenschaften sind vom digitalen Wandel überfordert und können sich den Einsatz von Künstlicher Intelligenz für Studium, Lehre und Beruf nicht vorstellen. Deshalb möchten wir ein entsprechendes, webbasiertes Schlüsselkompetenzangebot schaffen. Im Zentrum sollen menschliche und maschinelle Lernverfahren stehen, die auf dieselben Inhalte trainiert und getestet werden. Dabei soll ein Schwerpunkt auf der Interpretation visueller Medien liegen. Die Studierenden lernen an ausgewählten Beispielen regelbasiertes und intuitives Bildverstehen an sich selbst kennen, indem sie in mehreren Experimenten gegen Neuronale Netzwerke antreten. Diese Erfahrung wird jeweils als Ausgangspunkt genutzt, um Grundlagen des maschinellen Lernens und ihre Auswirkungen auf den (Studien)alltag auf leicht verständliche Weise zu vermitteln.
Projekt anzeigen
Georg-August-Universität GöttingenManuskripte digital lesen lernen
Um Studierende philologischer und historischer Fächer in die Handschriftenkunde einführen zu können, fehlt es an digitalen Werkzeugen. Zum einen müssen die erheblichen fachwissenschaftlichen Barrieren zum kulturell bedeutsamen Material, das bislang nur für Expert:innen nachvollziehbar erschlossen ist, gemindert werden. Zum anderen sollen die Studierenden digitale Tools an die Hand bekommen, um das Quellenmaterial digital auswerten und für ihre Fragestellung nutzbar machen zu können. Denn das große Potenzial der unzähligen, im interoperablen IIIF-Format verfügbaren Scans konnte bisher in der Lehre kaum ausgeschöpft werden. Deshalb möchten wir zusammen mit den Studierenden in begleitenden Lehrveranstaltungen eine Reihe digitaler Werkzeuge entwickeln. Dazu gehören u.a. eine digitale Federkiel-App, eine Schriften-App, eine Maße-App und eine Einband-App. Außerdem sollen Tools weiterentwickelt werden, die die multispektrale Erfassung und Auswertung, das digitale Editieren und Annotieren sowie Formen des Storytelling ermöglichen. Die Studierenden sollen so angeleitet werden, wissenschaftliche Ansprüche an Tools anwendungsorientiert formulieren zu können, die Entwicklung zu begleiten und die Tools schließlich für ihr Studium und die eigene Forschung zu nutzen.
Projekt anzeigen
Georg-August-Universität GöttingenStatistik ohne Grenzen
In der heutigen digitalen Welt spielt ein Verständnis für Datennutzung und -verarbeitung im Allgemeinen und insbesondere im Kontext Künstlicher Intelligenz für alle Personen eine wesentliche Rolle. Statistische Kenntnisse sind dafür von grundlegender Bedeutung. Das Projekt konzentriert sich daher auf die Erstellung von modularen, in sich geschlossenen barrierefreien digitalen Lehrbausteinen zum Thema Statistik und Datenanalyse. Behandelte Themen sind Daten und Datenwelten, Wahrscheinlichkeiten, Statistische Maßzahlen, Statistische Modellierung und KI.Gemäß den Grundsätzen der UN?Behindertenrechtskonvention streben wir Barrierefreiheit in der Hochschullehre proaktiv an. Daher wird Barrierefreiheit von Anfang an bei Planung, Gestaltung und Organisation der Lehrbausteine berücksichtigt, damit auch Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen chancengleich teilhaben können. Materialien wie Lehrvideos und Lernquizze werden unter der Maxime der barrierefreien Zugänglichkeit erstellt. Inhalte werden in deutscher und englischer Lautsprache mit und ohne Untertitelung, mit Audiodeskriptionen sowie in Gebärdensprache aufbereitet. Zusätzlich stehen beschreibende Transkripte zur Verfügung.So werden Barrieren, die einer konventionellen Vermittlung der Lerninhalte innewohnen, abgebaut. Dies führt zu einer tatsächlichen Zugänglichkeit der Inhalte für alle Studierenden und verbessert so die Qualität der Lehre für Studierende mit und ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen.
Projekt anzeigen
Das könnte Sie auch interessieren

Studentischer ThinkTank Lehrentwicklung
Das Projektvorhaben besteht darin, die Strategietagung für Studium & Lehre (Ziethener Klausurtagung), die jährlich von dem/der amtierenden Vizepräsident*in für Studium und Lehre veranstaltet wird, als einen studentischen ThinkTank zu veranstalten. In einem experimentellen Format wollen wir die Planung und Gestaltung der Tagung 2023 in die Hände von Studierenden legen und auf diese Weise eine für alle beteiligten Akteure neue Form studentischer Partizipation auf zentraler Ebene erproben. Studierende werden damit zu Gestalter*innen der Lehr- und Lernkultur an der TU Berlin und strategischen Akteur*innen. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre eigene Perspektive auf das Lehren und Lernen an der TU Berlin von Anfang an einzubringen und zugleich den inhaltlichen, organisatorischen und personellen Rahmen für die Tagung zu setzen. Im Rahmen unseres Experiments wird für den Projektzeitraum so ein Rollenwechsel vollzogen, der die Position und den Handlungsspielraum der Studierenden gegenüber der Hochschulleitung deutlich erweitert.
Projekt anzeigen
Suchindex Test D2
Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung. Wir müssen den Kohlenstoffausstoß reduzieren.
Maßnahme anzeigen