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Leibniz Universität HannoverDidaktik der Religionskunde
Ausgangspunkt des Projekts Didaktik der Religionskunde (DIDAREL) ist die weitgehende Leerstelle religionskundlicher Didaktik in der Lehrkräftebildung für die Fächergruppe Ethik, d.h. für die Ersatzfächer für konfessionellen Religionsunterricht. Religionswissenschaftliche Fachdidaktik als wissenschaftliche Grundlage von Religionskunde wird an deutschen Hochschulen bisher selten gelehrt, so dass die Lehrkräftebildung für die Ethikfächer in dieser Hinsicht hinter Ansprüchen an die Fächergruppe zurückbleibt und die Vorgaben der Kultusministerkonferenz häufig nicht umgesetzt werden.Das Projekt verfolgt folgende Ziele: Konzeptualisierung von universitätsinternen online-gestützten Einführungsveranstaltungen in religionskundliche Lehre als best-practice Beispiele mit Modellcharakter Bereitstellung von darauf aufbauenden open educational ressources (OER) für Lehrende und Lernende im deutschsprachigen Raum Popularisierung der Relevanz religionskundlicher Bildung in säkularen Gesellschaften Initiierung der deutschlandweiten Etablierung einer religionskundlichen Lehrkräfteausbildung. Die Durchführung des Projekts erfolgt durch das Institut für Religionswissenschaft (IRW) der Leibniz Universität Hannover, dem einzigen Standort in Deutschland, der Fachdidaktik in einem Lehrstuhl für Religionswissenschaft ausweist, in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW).
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Leibniz Universität HannoverSchulische Teamarbeit Lernen!
In inklusiven Schulen arbeiten Regelschul-, Sonderpädagogiklehrkräfte und andere pädagogische Fachkräfte in Teams. Aspekte der Teamarbeit Ziele, Inklusionsverständnisse, Aufgaben, Rollen und Umgang mit Konflikten müssen dazu kommuniziert und geklärt werden. Die Forschung zeigt, dass dies anspruchsvoll ist und Übung erfordert. Das Projekt soll Lehramtsstudierenden verschiedener Studiengänge und Fächer ermöglichen, im Rahmen von Teamteachings Teamprozesse und ihre Bedingungen auf verschiedenen Ebenen zu erleben, zu analysieren und zu reflektieren. Dazu werden Lehrkräfte und andere pädagogische Fachkräfte wie z. B. Schulassistenzkräfte intensiv in projektorientierte Arbeit eingebunden. Aufbereitung des Forschungsstandes, Input durch die Expert*innen, Gruppendiskussionen mit multiprofessionellen Teams an Schulen über Teamarbeit und deren gemeinsame Auswertung im Seminar sollen Studierenden die Perspektiven verschiedener Professionen anbieten, tiefgreifende Lernprozesse anregen und Reflexivität bei multiprofessioneller Kooperation verstärken. Dabei soll auch die Bedeutung von pädagogischen Krisen und Konflikten für Teambuilding-Prozesse bearbeitet werden. Die Arbeitsergebnisse werden in Form von Lehrfilmen aufbereitet und für die Lehre öffentlich gemacht.
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Leibniz Universität HannoverKlima(-wandel) geht alle an: Inklusive BNE
Schüler*innen mit dem sonderpädagogischem Förderbedarf geistige Entwicklung (folgend: GE) werden in der Lehrkräftebildung bislang kaum als Subjekte und Akteur*innen von Schule sowie als Mitgestalter*innen einer Welt von morgen betrachtet. Das Projekt leistet hier einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Lehramtsstudiums.KliB ist im M.Ed. Sonderpädagogik angesiedelt. Zusammen mit Schüler*innen aus 3 Kooperationsschulen (je eine inklusive Primar- und Sekundarschule und eine Förderschule Schwerpunkt GE) entwickeln Studierende Unterrichtsprojekte im Handlungsrahmen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und begleiten die Schüler*innen als Mentor*innen in der Projektdurchführung. Dazu werden erst Grundlagen des projektorientierten, fächerverbindenden Unterrichts erarbeitet (Modul J, 2 SWS). Im anschließenden Seminar (Modul M1/2, 2 SWS) werden die Unterrichtsprojekte und Lernmaterialien entwickelt. In der begleiteten Praxisphase (Praktikum P2 + Begleitseminar M3, 2 SWS) erfolgt dann die Durchführung mit den Schüler*innen. Die Lehrkräfte der Partnerschulen dabei werden durchgehend einbezogen. Die Evaluation fokussiert Lernzuwachs und Schüler*innenperspektiven auf gemeinsames Lernen durch die partizipative Methode Photovoice. Auf einem abschließenden Fachtag für Studierende, Lehrkräfte und Schulen werden Ergebnisse vorgestellt und Möglichkeiten der Implementierung an weiteren Schulen und Studiengängen diskutiert. Die Ergebnisse des Fachtags werden praxisnah publiziert.
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Leibniz Universität HannoverCo³Learn - Innovative digitale Kooperation für das Lehren und Lernen
Das Projekt Co³Learn (Communication, Cooperation, Collaboration) der TU Braunschweig, Universität Hannover und Universität Göttingen entwickelt Lösungen zur Förderung der Kooperation der Studierenden in digitalen Lehr-Lernsettings. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von Lernerfahrungen, die die Potentiale heterogener Studierendengruppen nutzbar machen, indem sie die Bildung kooperativer Lerngruppen, die Qualität der Zusammenarbeit und das soziale Erleben im digitalen Raum fördern. Kooperation wird auf drei Ebenen mit steigendem Anspruch an soziale Interaktion und Technologie definiert: (1) Den gegenseitigen Austausch, (2) die arbeitsteilige Kooperation und (3) die kollaborative Konstruktion von Inhalt. Ziel des Projekts ist die digitale Förderung kooperativer Prozesse auf diesen Ebenen und entsprechender digitaler Kompetenzen von Studierenden und Lehrenden. Dafür sollen zusammen mit Stakeholder*innen Bedarfe für formelle und informelle Lehr-Lern-Settings gesucht und Lösungen in Form von digitalen Tools und Konzepten für die Zusammenarbeit erprobt, evaluiert und in Fächern verankert werden. Ergebnis des Projekts ist der breite Einsatz einer Toolbox für kooperatives, digitales Lehren und Lernen, die zum Transfer angeboten wird.
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Leibniz Universität HannoverPhilotastisch Sonderbaren Fragestellungen vielperspektivisch begegnen
Im Projekt Philotastisch wird ein inklusives Seminarkonzept im Studiengang Sonderpädagogik/Sachunterricht entwickelt und erprobt, das zum Ziel hat, mit Methoden der Biografiearbeit und der Persönlichkeitsbildung die Resilienz der Seminarteilnehmenden sowie individuelle und selbstständig organisierte Lernprozesse zu fördern. Um die in der Sonderpädagogik vielfach geforderte Begegnung mit und Wertschätzung von Diversität konkret umzusetzen und den Theorie-Praxis-Transfer zu verbessern, wird das Seminar partizipativ, also unter Einbezug von Menschen mit Behinderung, durchgeführt. Das Arbeiten in inklusiven Kleingruppen und der damit verbundene Austausch zu Fragen, die nicht (allein) auf der Basis von Wissen zu beantworten sind, sondern bei denen eigene Erfahrungen und Biografien wesentlich sind, wirft einen positiven Blick auf den Umgang mit Diversität. Im Fokus des Seminares stehen philosophische Fragestellungen, die in selbstgewählten Kleingruppen interessengeleitet und projektorientiert erarbeitet werden. Die philosophischen Fragen eröffnen einen ergebnisoffenen Arbeitsprozess unter Einbezug verschiedener Perspektiven. Ziel dabei ist es, dass die Teilnehmenden individuelle (Lern-)Wege gehen und damit die Kompetenzen des selbstständigen Lernens, des vernetzenden Denkens und des Problemlösens gefordert und gefördert werden. Das Lernen wird durch das Lehrtandem selbst und durch zwei studentische Hilfskräfte, die als Peer-Berater*innen eingesetzt werden, begleitet.
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Leibniz Universität HannoverHochschulübergreifend adaptive Lernwege Mathematik
Etwa die Hälfte aller deutschen Studierenden bestreitet ein mathematikhaltiges Studium. Viele erleben dort erhebliche Schwierigkeiten und die Abbruchquoten sind hoch. Maßnahmen der letzten Jahrzehnte waren zwar lokal oft erfolgreich, haben aber die Lage insgesamt kaum verändert. Gründe dafür können in mangelnder Individualisierung, Verbindlichkeit und Kohärenz der Angebote sowie einer unzureichenden Einbindung in jeweilige Studiengänge gesehen werden. Das Projekt HALMA soll für Studierende verbindliche und an Kompetenzprofile sowie Studienziele adaptierte individuelle sowie fachlich kohärente Wege im Lehrangebot explizit verankern. Damit verbundene Ziele sind (1) das Schaffen eines Fundaments verbindlicher Angebote zur Sicherung berufsfeldbezogener Studierfähigkeit, (2) die Revision der mathematischen Curricula, aufbauend auf erwartbarem Schulwissen und gerichtet auf studiengangspezifische Anforderungen, (3) die Stärkung berufsfeldbezogener Mathematikangebote und (4) die Individualisierung der Lehre. Die Umsetzung dieser Ziele erfordert eine grundlegende strukturelle Veränderung der Lehrarchitektur beteiligter Studiengänge. In HALMA ist ein agiler und evidenzbasierter Prozess in Partizipation aller am Lehr-Lern-Prozess beteiligten Personen aus der Mathematik und den beteiligten Fachbereichen vorgesehen. Das Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik Mathematik (khdm) als Institution mit Erfahrung und internationalem Netzwerk wird diesen Prozess steuern und die Maßnahmen beraten.
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Leibniz Universität HannoverDiversitätssensibel in virtual reality experimentieren
Experimente in virtual reality (VR) bieten insbesondere mit Blick auf eine diversitätssensible Lehre in Laborpraktika ein großes Potential. Im Projekt DiVEx wird dieses Potential in einer Kooperation von Expert*innen aus der Fachwissenschaft und der Fachdidaktik Chemie genutzt, um interaktive diversitätssensible virtuelle Experimentierumgebungen für ein chemisches Laborpraktikum zu entwickeln und implementieren. Den Studierenden des Faches Chemie können so Experimente zugänglich gemacht werden, die z. B. aus zeitlichen, materiellen, oder sicherheitsbezogenen Gründen in der Realität nur schwer umsetzbar wären. Die VR-Experimentierumgebungen werden in einem Seminar von Studierenden des Lehramtes Chemie ausgehend von einem zuvor durch Informatiker*innen und Grafikdesigner*innen erstellten Baukasten mit vorgefertigten Assets entwickelt. Dadurch erwerben die Studierenden in einem anwendungsorientierten Kontext Kenntnisse zur Entwicklung von VR-Umgebungen und erlernen, welche Möglichkeiten die Digitalisierung für diversitätssensible Lehre bietet. Inwieweit sich dadurch das professionelle Wissen der Studierenden im Hinblick auf Digitalisierung und Diversitätssensibilität entwickeln, wird projektbegleitend evaluiert. Eine Verstetigung und Veröffentlichung des Baukastens auf einer OER-Plattform werden angestrebt. Zudem werden Möglichkeiten zur Erweiterung des Baukastens und der Experimentierumgebungen auf andere Fachgebiete, wie z. B. Physik, mitgedacht.
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Entwicklung eines adaptiven Selbstlernangebots zur Stärkung der Kompetenzen im Bereich der mathematischen Modellierung und softwarebasierten Lösung von Optimierungsproblemen für Gruppen mit heterogenem Vorwissen
Operations Research (OR), welches sich mit der quantitativen Optimierung von Problemstellungen, beispielsweise zur Erhöhung der Effizienz oder zur Reduktion von Treibhausgasen, beschäftigt, unterlag in den vergangenen Jahren einem starken Wandel. Dieser ist dadurch bestimmt, dass moderne Standardsoftware, sogenannte Solver, immer höhere Performanz aufweisen und damit auch große und komplexe Problemstellungen zufriedenstellend lösen können. Damit einher geht, dass sich die Disziplin verstärkt mit dem trickreichen Modellieren von Problemstellungen beschäftigt, wobei die erstellten Modelle dann mithilfe von Solvern gelöst werden. Häufig bieten Grundlagenmodule im OR allerdings noch keine umfassende Ausbildung in der Modellierung, da dies eine Kreativarbeit ist und die Kurse, aufgrund der Relevanz des OR in vielen Studiengängen, sehr groß sind. Ziel des Projektantrags ist es, ein adaptives Flipped-Classroom-Konzept zu erarbeiten und zu implementieren, welches es ermöglicht, sich mathematische Modellierung und die Verwendung von Solvern selbstständig zu erarbeiten und in einer interaktiven Webumgebung zu erproben. Unterstützt wird dabei durch regelmäßige Just-in-Time Teaching Slots, um Fragen im direkten Kontakt zu klären. Die entsprechende Onlineplattform soll frei zugänglich sein.
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